Hubert Bohnert liebt sein Handwerk und übt es noch immer aus.
„Mein ganzer Stolz sind meine Enkel – Jule, Hanna, Jonas und Lara“, strahlte Hubert Bohnert an seinem 75. Geburtstag am vergangenen Montag. Geboren wurde er am 8. Juni 1951. Nach der Grund- und Hauptschule fand er bei Willi Nathrath in Biberach eine Lehrstelle als Elektriker, 1969 erhielt er seinen Gesellenbrief. Zwei Jahre später wurde er zum Wehrdienst in Sigmaringen eingezogen und absolvierte diesen von 1971 bis 1972.
Musikverein und Familie
Zuvor hatte er bereits seine spätere Frau kennengelernt, die aus Prinzbach stammende Anna Schäfer, bei Musik und Tanz. Seit 1962 gehört der heutige Jubilar dem örtlichen Musikverein an. Dort übte er 15 Jahre lang das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden für Feste aus. Noch heute spielt er hier mit großer Freude die Tuba.
Seiner Hochzeit im Jahr 1974 in der Biberacher St.-Blasius-Kirche folgte 1975 die Geburt seines Sohnes Jürgen, vier Jahre später kam Tochter Andrea zur Welt. Inzwischen ist Hubert Bohnert vierfacher Großvater und erledigt gerne Fahrdienste für seine Enkelkinder.
Erfolgreicher Handwerksbetrieb
Nach dem Besuch der Meisterschule in Karlsruhe legte der heutige Jubilar 1982 erfolgreich die Meisterprüfung ab. 1983 machte er sich mit der Gründung eines Handwerksbetriebs mit Ladengeschäft selbstständig. Es sei nicht immer einfach gewesen, doch stets habe er alles mit Zuversicht angegangen, so der Senior. Der Betrieb wuchs, Hubert Bohnert stellte Mitarbeiter ein und bildete über die Jahre hinweg mehr als 25 Lehrlinge aus.
Nach einer schrittweisen Übergabe ging der Betrieb im Jahr 2018 endgültig an seinen Sohn, den Elektromeister Jürgen Bohnert, über. 2025 erfolgte dann der längst fällig gewordene Umzug in größere Räumlichkeiten in der Kinzigstraße. Hier arbeitet Hubert Bohnert stundenweise noch immer mit.
Aktiv und engagiert
Mit Wandern und Radfahren hält er sich fit. Bürgermeister Jonas Breig gratulierte ihm im Namen der Gemeinde sowie persönlich zum Wiegenfest und wünschte ihm weiterhin Gesundheit und alles Gute. Dem schließt sich die Schwarzwälder Post nicht minder herzlich an.





