„Blut spenden rettet Leben“ – dieser Satz ist oft zu lesen, doch am vergangenen Montag bekam er im Oberharmersbacher Rathaus auch konkrete Gesichter.
Bürgermeister Richard Weith ehrte im Namen der Gemeinde und der Bürgerschaft Bürgerinnen und Bürger, die seit Jahren ihren eigenen Lebenssaft geben, um anderen in Notsituationen beizustehen. Besonders ein Name stach dabei heraus: Herbert Hug, der bereits 75 Mal den Arm für den guten Zweck hinhielt.
Ein Geschenk, das jeder geben kann
„Jeder von uns kann jederzeit in eine Situation geraten, in der er auf eine Blutspende angewiesen ist“, betonte Bürgermeister Richard Weith zu Beginn der kleinen Ehrungsrunde. Er machte deutlich, dass die Sicherung der Blutversorgung eine immer größere Herausforderung darstellt. Dass das Deutsche Rote Kreuz deutschlandweit jedes Jahr rund 40.000 Termine organisiert, zeige die Dimension der Aufgabe. In Oberharmersbach weiß man dieses Engagement zu schätzen: Der Dank des Rathauschefs galt der gesamten Bürgerschaft für den uneigennützigen Einsatz.
Ehre, wem Ehre gebührt
Insgesamt standen elf Spender auf der Ehrenliste, von denen vier persönlich ins Rathaus gekommen waren, um ihre Auszeichnungen entgegenzunehmen. Für zehnmaliges Spenden erhielten Andreas Bohn und Julia Till die Ehrennadel und eine Urkunde. Neben dem offiziellen Dank gab es als Zeichen der Anerkennung von der Gemeinde auch eine gute Flasche Wein. Noch einen Schritt weiter in ihrer „Spender-Karriere“ ist Stefanie Lehmann: Sie wurde für beachtliche 25 Blutspenden ausgezeichnet.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





