Storchenturm-Museum startet mit Neuerungen in die Saison. Im Trauzimmer sind jetzt Arbeiten bekannter Zeller Maler zu sehen.
Am heutigen 2. April beginnt die Museums-Saison 2026 in Zell a. H. Auf die Besucher des Storchenturm-Museums warten einige Neuerungen. Ein Zimmer im Haus Volk ist nun Franz Josef Ritter von Buß gewidmet.
Bildsteinstube zieht in den 2. Stock um
Die Freunde des Storchenturm-Museums haben gemeinsam mit Evelyn Huber vom Stadtmarketing intensiv an der Museumsreinrichtung gearbeitet. Wesentliche Änderungen hat es vor allem im Haus Volk gegeben. Die Bildsteinstube zieht zur Sammlung von Josef Bildstein in den zweiten Stock um. Zusammen mit seinem Nachlass – Uhren, Münzen und Mineralien – entsteht damit ein Gesamtbild.
Durch den Umzug ist im 1. Stockwerk ein Zimmer frei geworden, das nun ganz dem bedeutenden Zeller Bürgersohn Franz Josef Ritter von Buß gewidmet ist. Außerdem ist in diesem Raum Platz für die Werke von Heinrich Hansjakob. „Beide haben sich gekannt“, informiert Ludwig Börsig von den Museumsfreunden: „Heinrich Hansjakob war einst Student bei Professor Buß in Freiburg.“
Neben den handwerklichen Arbeiten haben sich die Museumsfreunde intensiv mit der Sichtung der Sammlung befasst. Die Stadt Zell ist im Besitz von Originalschriften und Bildern sowohl von Buss als auch von Hansjakob. Im neu eingerichteten Raum im Storchenturm-Museum haben beide nun wieder zusammengefunden.
Gleich nebenan im Trauzimmer, wo auch weiterhin standesamtliche Hochzeiten stattfinden können, werden nun Bilder der bekannten Zeller Maler Josef Frank und Ernst Peter Huber präsentiert. An den Wänden wurden Bilderschienen installiert, so dass künftig auch Wechselausstellungen möglich sind.
Die Arbeiten an der neuen Bildsteinstube im zweiten Stock sind noch nicht abgeschlossen.
Kleider und Gardinen gereinigt
Mit der Reinigung von Kleidern und Gardinen haben die Museumsfreunde weitere Arbeiten übernommen. Im Foyer wurde eine Vitrine mit Vasen aus der Zeller Keramik zusammengestellt. Das Scheffel-Geschirr wird zu einer Einheit zusammengeführt.
„Es gibt weiterhin die Führung, wenn Hahn und Henne den Tisch deckt“, informiert Evelyn Huber. Sehenswert ist auch die 360-Grad-Tour. Mit dieser Präsentation können Besucher das Storchenturm-Museum barrierefrei erkunden.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





