Nach mehr als zehn Jahren hebt Zell die Hallengebühren an. Viele Entgelte steigen spürbar. Die Stadt reagiert damit auf gestiegene Kosten und hohe Defizite.
Wer in Zell eine städtische Halle oder einen städtischen Raum mietet, muss künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen. Der Gemeinderat hat die Gebühren für die Nutzung der städtischen Einrichtungen neu festgelegt und dabei kräftig angehoben.
„Wir geben unsere Räumlichkeiten im Vergleich zu gewerblichen Angeboten viel zu günstig her“, sagte Bürgermeister Günter Pfundstein im Rahmen der Beratung im Gemeinderat. Die Anpassung sei deshalb überfällig.
Das Defizit lag 2025 beim Rundofen etwa bei rund 81.000 Euro, beim Tellerbau bei etwa 54.000 Euro und beim Dorfgemeinschaftshaus bei knapp 56.000 Euro. Auch die Schwarzwaldhalle schließt mit einem Minus von rund 63.500 Euro ab.
Gebühren vervielfachen sich
Ein Blick in die neue Gebührenordnung zeigt, wie stark die Anpassung ausfällt: Die Schwarzwaldhalle kostet künftig für gewerbliche und private Veranstaltungen pro Tag 1200 Euro statt bisher 500 Euro. Auch im Kulturzentrum ziehen die Preise an: Für den Tellerbau werden künftig 850 Euro fällig, bislang waren es 500 Euro. Der Preis für den Seminarraum im Kulturzentrum steigt von 30 auf 150 Euro.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.



