Eindrucksvolle Feier zur Neueröffnung von Choco-L mit zahlreichen Ehrengästen. Die Schauspieler Christiane Bachschmidt und Alessio Hirschkorn von den Fallers waren mit dabei.
Rund ein halbes Jahr war der Verkaufsraum im Erdgeschoss von Choco-L geschlossen, um die dortigen Räume umbauen zu können. Am vergangenen Samstag war es so weit. Egbert Laifer konnte die Neueröffnung feiern und, wie es seiner Art entspricht, lud er dazu viele Gäste und Ehrengäste ein.
Das Bürgerhaus war fast bis auf den letzten Platz besetzt, als Egbert Laifer seine Gäste begrüßte, darunter Staatssekretär Volker Schebesta, Bürgermeister-Stellvertreter Günter Eble und Bürgermeister Sven Müller aus Gengenbach. Selbstverständlich waren auch von „Die Fallers“ – Heimatserie aus dem Schwarzwald – zwei Schauspieler gekommen, Christiane Bachschmidt und Alessio Hirschkorn.
Eine wichtige Einrichtung für Nordrach
Bürgermeister-Stellvertreter Günter Eble lobte in seinem Grußwort die unternehmerische Leistung von Egbert Laifer, der mit seinem Geschäft und Café eine wichtige Einrichtung in Nordrach geschaffen hat. Er überreichte als Geschenk eine Bildertafel.
Der Gengenbach Bürgermeister Sven Müller hob hervor, dass das „Blaue Hus“ ein Gefühl der Verbundenheit mit der Heimat erwecke. Bei Egbert Laifer spüre man die ehrliche Tradition, er brenne leidenschaftlich für seine Projekte.
Christiane Bachschmidt und Alessio Hirschkorn unterhielten sich mit Egbert Laifer im Dialog. Beide besuchen, wie schon früher Peter Schell, immer wieder gerne Egbert Laifer und Nordrach. Sie sprachen über ihre Kultsendung „Die Fallers“, die seit 1994 ausgestrahlt werde und bereits jetzt eine Zusage für die Produktion weiterer Folgen bis 2028 habe. Besonders freuten sie sich darüber, dass im „s`Blaue Hus“ die Peter-Schell-Stube eingerichtet wurde, für ihren viel zu früh verstorbenen Kollegen und Freund.
Eine verrückte Idee umgesetzt
In Egbert Laifers Rede zur Neueröffnung spürte man seine Leidenschaft für seine „verrückte Geschichte“ in Nordrach. „Ich bin gebürtiger Nordracher“, sagte er nicht ohne Stolz und er wollte in seiner Heimatgemeinde seine Idee verwirklichen, eine Schokoladenmanufaktur zu errichten, dazu ein Café, das seit 2020 zu einem Genießer-Treffpunkt geworden sei. Worin liegt der Wert einer guten Idee, wenn sie nicht realisiert wird? Dieser Satz habe ihn wie kein anderer angespornt und animiert, was letztendlich zum Umsetzen seiner verrückten Idee hier in Nordrach geführt habe.
Aber er habe auch Unterstützung benötigt, sagte Laifer weiter: „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht auch eine starke Frau, dies stimmt, aber es geht auch anders“, und dankte Michael Zehnle, ohne den er das Projekt nicht hätte verwirklichen können. Ein kräftiger Applaus folgte diesen Worten.
Egbert Laifer zitierte Philipp Rosenthal, einen Unternehmer mit Vision: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“, und mit eigenen Worten fügte Laifer hinzu: „Stillstand, und dies wissen hier alle, ist Rückgang. Man ist verantwortlich dafür, was man tut, aber auch verantwortlich dafür, was man nicht tut. Ich habe den Glauben und Willen gehabt, mein Ziel zu erreichen und es nie aus den Augen verloren. Ich bin jetzt gespannt, wie der neue Verkaufsraum bei den Kunden ankommt. Ich habe versucht, Brauchtum und Tradition miteinander zu verbinden und ich glaube, es ist uns gelungen.
Egbert Laifer dankte Helmut Gerlach, der in den 80er Jahren das Gasthaus „Adler“ in Nordrach geleitet hatte. Gerlach habe ihn im Praktikum und in der Lehre geprägt und den Grundstein gelegt, auf dem er sich heute bewege.
„Was mit der Moospfaffkugel begann, zu der mich Angela Laifer angeregt hat“, fuhr Egbert Laifer fort, „ist mittlerweile nicht nur eine verrückte Geschichte, vielmehr eine Marke geworden, nominiert auch für den Ortenauer Marketingpreis.“ Die Moospfaffkugel ist eine exklusiv cremige Variante aus Vollmilch Ganache mit Honig, Nuss-Nougat und Walnusslikör, ummantelt mit Pistazienstückchen.
Mit dem Dank an sein Team, das ihm jederzeit zur Verfügung stehe, beendete Laifer seine mit langem Beifall gewürdigte Ansprache und lud seine Gäste zu einem Umtrunk und anschließend zur Besichtigung der neuen Räume ein.
Musikalisches Highlight
Mit dem Schlusspunkt der Feier setzten die „Lucky Kids“ aus Zell a. H., ein ganz besonderes musikalisches Highlight. Unter der Leitung von Katharina und Steffen Ben Aissa sangen sie couragiert und mit strahlenden Augen die drei Lieder „Feuerwerk“, „Riesengroß“, „Der tollste Tag deines Lebens“ und als Zugabe ein Potpourri, u.a. mit „Gib mir mein Herz zurück“ und „Ohne dich kann ich nicht sein“. Die Gäste sangen mit, klatschten, schwenkten die Arme hin und her und überschütteten die Kinder am Ende mit einem riesigen Beifall.
Zusammen mit Volker Schebesta, Günter Eble, Christiane Bachschmidt und Alessio Hirschkorn zerschnitten Egbert Laifer und Michael Zehnle das blaue Band vor dem Verkaufsraum am „Blaue Hus“ und danach konnten die Gäste den Verkaufsraum besichtigen. Er ist komplett neu gestaltet und sehr gelungen. Modernes Design geht mit heimeliger Schwarzwaldwelt eine wunderbare Symbiose ein. Das alte Harmonium, aber noch mehr die Theke mit den leckeren Pralinen ziehen gleich die Blicke auf sich. Die „verrückte Geschichte“ kann weitergehen.
Foto: Herbert Vollmer
Foto: Herbert Vollmer
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