Die Zeller Narrenzunft hat am Samstag die Stadt für die Fasend geschmückt. Dass es beim Aufhängen schneite, störte die Helfer nicht.
Mitglieder der Narrenzunft haben am Samstag beim traditionellen Fähnle-Aufhängen die bunten Wimpelgirlanden über der Hauptstraße gespannt. Wintertief Elli konnte die Narren nicht stoppen.
Vor dem Gasthaus Sonne sammelt sich die Gruppe am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr. Schneeregen fällt vom Himmel, die Straßen glänzen nass. Einer der Helfer, Christian Müller, blickt nach oben und grinst: „Das Wetter geht doch. Der Sturm von gestern wäre schlimmer gewesen.“ Noch schnell das traditionelle Gruppenfoto am Narrenbrunnen, dann geht es an die Arbeit.
Zwei Teams teilen sich die Arbeit in Unterstadt und Oberstadt. Mit Leitern, Stangen und Warnwesten ausgerüstet arbeiten sie sich aufeinander zu. Immer wieder kommt der Verkehr zum Stillstand – auch am Samstagmittag ist die Hauptstraße gut befahren. Meter für Meter werden die bunten Fähnchen zwischen den Fachwerkhäusern gespannt. Viele von ihnen sind verblichen und zerzaust, textile Zeitzeugen früherer Kampagnen. Mancher Helfer findet, es wäre Zeit für frische Farben.
Zunächst läuft alles nach Plan, doch am späten Nachmittag schlägt das Wetter um. Aus Schneeregen wird kräftiger Schneefall, die freigetauten Straßen verschwinden unter einer weißen Decke. Kurz steht die Frage im Raum, ob unterbrochen werden muss.
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