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Zell-Unterentersbach | 8.12.2025

Ganz großes Kino beim Nikolauskonzert

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Der Musikverein Unterentersbach bot ein Oscar-reifes Nikolauskonzert. 180.000 gespielte Einzeltöne fügten sich zu einem musikalischen Blockbuster zusammen. Beim Finale konnten Dirigent Daniel Faist und sein über 60-köpfiges Ensemble den jubelnden Applaus des Publikums genießen. Foto: Hanspeter Schwendemann
von Hanspeter Schwendemann

Der Musikverein Unterentersbach ließ die Helden der Leinwandgeschichte lebendig werden und begeisterte mit der Nacht der Oscars. Momente der Stille bei der Erinnerung an die verstorbene Musikerkameradin Birgit Isenmann.

Leuchtfeuer der Hoffnung, eine Hymne an die Freiheit, der Kampf zwischen Gut und Böse und der Kreislauf des Lebens: Es sind die gefallenen Soldaten des zweiten Weltkriegs, Captain Jack Sparrow, Indiana Jones oder der König der Löwen. Alle gemeinsam wurden beim Nikolauskonzert des Musikvereins Unterentersbach in begeisternden Klangfarben lebendig. Als Zugabe steppte sogar Bär Balu aus dem legendären Dschungelbuch „mit Gemütlichkeit“ durch den Saal.

Hohe Promidichte bei der Oscarsnacht

Das Dorfgemeinschaftshaus präsentierte sich am Samstagabend festlich geschmückt. Der rote Teppich war ausgerollt und die Promi-Dichte mit dem Landtagsabgeordneten Schebesta, Ehrenbürger Hans-Martin Moll, Bürgermeister Pfundstein, Pfarrer Gerner und den Ortsvorstehern Dumin und Gutmann besonders hoch. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Alle wollten bei der legendären Nacht der Oscars mit dabei sein.
Vorstandssprecher Florian Berger heizte die Vorfreude an, versprach „Hollywood im DGH“ und merkte an, dass die Oscar-Verleihung von großen Zahlen lebe. Damit könne auch der Musikverein Unterentersbach dienen. Das Orchester ist kräftig auf über 60 Aktive angewachsen. Für Hubert Rothmann, Jana Kalt und Lijan Alst war der Auftritt beim Nikolauskonzert Premiere.

„Wir geben alles“, sagte Florian Berger den Gästen – ein Konzert voller Leidenschaft, Herzblut und Teamgeist. Ein Abend mit großen Emotionen und stillen Momenten. Zusammengerechnet würden sich 180.000 gespielte Einzeltöne zu einem musikalischen Blockbuster zusammenfügen.

Moderatoren-Trio als Teil der Inszenierung

„Into the Storm“ – dem Auftaktlied fiel gleich zum Start des Abends das Moderatoren-Trio zum Opfer. Während Kinoansager Michael Dupke in seiner roten Uniform noch die letzten Hindernisse überwinden konnte, wurden Natalie Müller und Angelina Schätzle vom Gewitter überrascht und erreichten im gelben Ostfriesennerz platschnass den Saal.

Später eroberte das Trio mit Jack Sparrow die Weltmeere und ging mit Indiana Jones auf Schatzsuche. Immer charmant, immer mit viel Humor, unterhaltsam und informativ waren Natalie Müller, Angelina Schätzle und Michael Dupke ein wichtiger Teil der Oscar-Inszenierung.

Biggi ist eine stille Heldin des Musikvereins

Dem heiteren Intro des Moderatoren-Trios folgte zum Auftakt des Abends ein musikalisches Gewitter mit kraftvollen Passagen, ruhigen Momenten und einem Donnerschlag zum Schluss. Dirigent Daniel Faist hatte sein über 60-köpfiges Orchester gleich zum Start zu einer kontrastreichen Inszenierung mitgenommen.

„The Torch of Liberty“ des Komponisten Jan de Haan ist eine Hymne an die Freiheit und verbreitet ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Der Musikverein Unterentersbach spielte das Stück leidenschaftlich mit Trompetensignalen, Trommelwirbeln und einem samtweichen Klangteppich.

„Fate of Gods“ beschreibt den Kampf der Götter, die finale Schlacht um die Welt und das Ringen zwischen Gut und Böse. Das dramatische Orchesterwerk mündete in ein hoffnungsvolles Finale. Moritz Volk an der Oboe verlieh dem Stück besonderen Glanz.

Kein geringerer als John Williams hat die „Hymn to the Fallen“ komponiert und damit den großartigen Soundtrack für den Film „Der Soldat namens James Ryan“ geschaffen, der mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde. Der Musikverein widmete das Stück ihrer Musikerkameradin „Biggi“ Brigitte Isenmann, die Mitte des Jahres viel zu früh verstorben ist. Mit ihrer Freundlichkeit und mit ihrem Einsatz werde sie stets in Erinnerung bleiben. Das Nikolauskonzert mündete in einen Moment der Stille.

 

Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.

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