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Zell am Harmersbach | 17.10.2025

Gemeinsamer Einsatz für das Kulturgut Innenstadt

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Gemeinsam für eine lebendige Innenstad (von links): Stellv. Hauptgeschäftsführer Alwin Wagner, Bürgermeister Günter Pfundstein, Stadt- marketing-Mitarbeiterin Rebecca Steinbach, die beiden HGV-Vorsitzenden Paul Lehmann und Jutta Schmid, IHK-Innenstadtberater Thomas Kaiser und HGV-Vorstandsmitglied Petra Brosemer. Foto: Hanspeter Schwendemann
von Hanspeter Schwendemann

Stadt Zell a. H. nimmt die IHK-Innenstadtberatung in Anspruch. Vereinbarung „Lokales Bündnis Innenstadt Zell am Harmersbach“ unterschrieben. Mit 80 Geschäften in der Innenstadt hat Zell immer noch ein gutes gewerbliches Potenzial. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

Entlang der Hauptstraße gibt es in Zell a. H. rund 80 Geschäfte und damit immer noch ein gutes gewerbliches Potenzial. Aber auch leerstehende Ladenflächen sind nicht zu übersehen. Um die Innenstadt zu stärken und um eine Maßnahmenkatalog für die Zukunft zu schnüren, nimmt die Stadt Zell die IHK-Innenstadtberatung in Anspruch. Geleitet wird das Projekt von IHK-Innenstadtberater Thomas Kaiser, kein Unbekannter in Zell a. H.

Mit im Boot sitzen das Stadtmarketing der Stadt Zell sowie der Handels- und Gewerbeverein. Mit der offiziellen Unterzeichnung der Vereinbarung „Lokales Bündnis Innenstadt Zell am Harmersbach“ wurde das sechsmonatige Projekt am Mittwoch gestartet.

Projekt wird vom Wirtschaftsministerium gefördert

Bereits im Jahr 2015 hat die Stadt Zell mit Unterstützung der IHK eine „Standortampel“ für die Innenstadt ausgearbeitet. Nach zehn Jahren sei es nun wichtig, eine Aktualisierung der Maßnahmen durchzuführen, betonte Bürgermeister Günter Pfundstein. Gleichzeitig stellte er fest, dass das Projekt nur gemeinsam gelingen könne.

Bereits 2024 hat sich die Stadt für die IHK-Innenstadtberatung beworben, die vom Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg gefördert wird. Insgesamt 25 Kommunen im Land wurden in das Förderprogramm aufgenommen. Im Ortenaukreis sind es neben Zell a. H. noch Renchen und Kappelrodeck.

Veränderungen sind kein Zeller Problem

Zum Projektstart war Alwin Wagner, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein nach Zell gekommen. „Die Veränderungen sind kein Zeller Problem“, merkte Wagner an. Allen Innenstädten von Freiburg bis Karlsruhe mache das veränderte Kundenverhalten, die Konsumzurückhaltung und der Drang zum Online-Handel zu schaffen. Hinzu komme die Nachfolge-Thematik bei den Geschäftsinhabern und der Fachkräftemangel.

„Das Kulturgut Innenstadt darf nicht veröden“, rief der stellv. IHK-Hauptgeschäftsführer zu gemeinsamen Anstrengungen auf. Viele Player könnten dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu stärken. Neben den Händlern, Dienstleistern und der Gastronomie seien dies auch die Vermieter und Immobilienbesitzer sowie die Stadtverwaltung.

Einen 10-Jahres-Plan entwickeln

Bereits im Jahr 2015 hat IHK-Innenstadtberater Thomas Kaiser die Erstellung der Standortampel begleitet. Nun sei es an der Zeit, einen neuen 10-Jahres-Plan zu entwickeln. Das Ziel sei es, einen Maßnahmenkatalog zu schnüren, der dann von den Akteuren vor Ort umgesetzt werden können.

Thomas Kaiser bestätigt, dass Zell in der Innenstadt über ein noch gutes gewerbliches Potenzial verfüge. Lob gab es für ihn auch für die Aktivitäten des Handels- und Gewerbevereins mit drei verkaufsoffenen Sonntagen und dem florierenden Zeller Gutscheinkärtle.

Außergewöhnlich für eine Stadt in der Größenordnung von Zell sei auch die Tatsache, dass die Stadtverwaltung eine Stadtmarketing-Abteilung habe. Als einen weiteren Erfolgsgaranten nannte Kaiser das Altstadtflair, das generell in das Rezeptbuch für eine gut besuchte Innenstadt gehöre.

Seit Mai wird die Besucherfrequenz erfasst

Die Durchführung der Innenstadtstadtberatung umfasst ein ganzes Maßnahmenpaket. Bereits seit Mai wird an zwei Messpunkten beim Storchenturm und in der Hauptstraße die Besucherfrequenz elektronisch erfasst.

Im November wird eine Befragung der Einwohner und Gäste durchgeführt. „Ihre Meinung zählt“, lautet dabei das Motto. Am 13. November 2025 steht ein Befragungstag auf der Agenda. Rund 100 bis 120 Interviews sollen geführt werden. Bei einem Stadtspaziergang wird die Zeller Innenstadt unter die Lupe genommen.

Begleitet wird das Projekt von einem Lenkungskreis, dem Thomas Kaiser von der IHK, Rebecca Steinbach vom Stadtmarketing, Bürgermeister Günter Pfundstein und seitens des HGV Petra Kühnpast, Paul Lehmann, Petra Brosemer und Tobias Falk angehören.

Anfang 2026 sollen dann die Ergebnisse der Umfragen und Begehungen analysiert und daraus Empfehlungen abgeleitet werden. „Wir wollen realistische und umsetzbare Maßnahmen vorschlagen“, nannte Thomas Kaiser als Ziel. Es seien während des laufenden Projekts aber auch Ad-Hoc-Maßnahmen möglich.

Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.

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