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Zell am Harmersbach | 31.10.2024

Schlussstein unter die 1982 begonnene Stadtsanierung

Foto:
Blick auf das ehemalige Kaufhaus Schlecht und die Zeller Oberstadt. Der Abriss des Gebäudes und der Neubau des Modehauses Giesler war eine der zentralen Maßnahmen des Sanierungsgebietes. Foto: Archivfotos: Dieter Petri / Stadtarchiv
von Dieter Petri

Neubau des Gesundheitshauses schließt Baulücke in Oberstadt. Den Anfang mit der Neubebauung machte „Giesler Damenmode“.

Foto: Archivfoto: Dieter Petri
Links ist lediglich noch die Giebelwand des Hauses Vetter zu sehen. Das Haus in der Mitte gehörte einst der Metzgerei Hermann. Rechts erscheint ein Abschnitt vom ehemaligen Schuhhaus Willmann, das bei der Neugestaltung gleichfalls aufgegeben wurde.
Foto: Archivfotos: Dieter Petri / Stadtarchiv
Die Häuser Pecher und Vetter (von links) wurden gleichzeitig 1987 abgerissen. Das Haus Rubi (rechts) im Jahr 2012.
Foto: Archivfotos: Dieter Petri / Stadtarchiv
In diesem Gebäude befand sich einst die Strickerei der Familie Pecher. An diesem Platz befindet sich heute das Partyhaus „Im Dörfle“ der Metzgerei Damm.
Foto: Archivfotos: Dieter Petri / Stadtarchiv
Die Zeller Oberstadt. Die Aufnahme entstand etwa im Jahr 1970
Foto: Archivfotos: Dieter Petri / Stadtarchiv
Das Haus Kornmayer war einst das Geburtshaus von Emma Heim, der Lieblingsbase des Dichters Viktor von Scheffel. Hier befindet sich heute der Trachtenshop Zell der Familie Huber.

1982 wurde vom Stadtrat ein umfangreiches Sanierungsprogramm auf den Weg gebracht. Es umfasste das Gebiet in der Oberstadt nördlich der Hauptstraße, die Südstadt nördlich der Grabenstraße und die Nordstadt nördlich der Fabrikstraße.

2007 wurde das planerische Verfahren abgeschlossen. Es wies der künftigen Bebauung den Weg. Der damalige Bürgermeister Hans-Martin Moll dankte in einem Abschlussbericht den Eigentümern der Grundstücke, die einer baulichen Veränderung zugestimmt hatten. Er erwähnte, dass die Sanierung der Oberstadt unter seinem Vorgänger Bürgermeister Abele und dem damaligen Stadtrat angedacht worden sei, aber bei einigen Eigentümern auf Ablehnung gestoßen sei.
In einem zweiten Anlauf, Ende der Siebziger Jahre, hätten die Bedenken ausgeräumt werden können. Die Landesentwicklungsgesellschaft Baden-Württemberg habe mit vorbereitenden Untersuchungen begonnen, die 1982 zur Aufnahme in das Förderprogramm führten.

Der finanzielle Aufwand wurde auf 5,5 Millionen DM festgelegt. Ein Drittel davon sollte die Stadt aufbringen, zwei Drittel das Land. Mit diesem Geld sollten insbesondere die Eigentümer der Grundstücke mit den abzureißenden Gebäuden entschädigt werden, die für die Neugestaltung in Frage kämen.

Nadelöhr beim Kaufhaus Schlecht beseitigt

Rückblickend wies Moll auf die Vorteile der Sanierung hin. In der Oberstadt sei ein Nadelöhr beim ehem. Kaufhaus Schlecht beseitigt worden. Insgesamt sei der Straßenraum erweitert worden, indem z. B. Gebäude abgetragen wurden, die mit ihrem Treppenaufgang den Gehweg eingeengt hätten. Nördlich der Hauptstraße seien Stellplätze entstanden, die den Kunden der Geschäfte zugutekommen. Durch die Pflanzung von schattenspendenden Bäumen sei der Anblick einladender geworden.

Moll dankte dem Ingenieurbüro Prof. Dr. Oertel, Karlsruhe, das die Sanierung der Oberstadt über die Jahre planerisch begleitet habe. Die „heimelige Atmosphäre“ des Dörfle sei bei der Sanierung gewahrt worden, fasste Moll seine positiven Eindrücke zusammen. „Der noch freiliegende Platz in der Oberstadt steht dem Immobilienmarkt zur Verfügung“, blickte Moll mit Zuversicht in die Zukunft.

Dass der damalige Optimismus angebracht war, kann vier Jahrzehnte später bestätigt werden. Den Anfang mit der Neubebauung machte „Giesler Damenmode“. Es folgten der „Trachten-Shop Huber“, das „Damm Partyhaus im Dörfle“ und das Doppelhaus von Steuerberater Hermann mit „Kinzigtaler Pizza & Kebap“ und dem Laden von „Jopi“ für „Schuhreparaturen und Schlüsseldienst“. Die lange Zeit als Parkplatz benutzte unbebaute Fläche wird nunmehr von einem Gesundheitshaus genutzt. Was lange währt, wird endlich gut.

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