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Berghaupten | 12.03.2021

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B33 steht vor der Aufklärung

Gesuchter Fahrer eines Sattelzugs konnte mitsamt dem unfallbeteiligten 40-Tonner in Slowenien ermittelt werden

von Polizei

Der im Zusammenhang mit dem schweren Unfall auf der B 33 gesuchte Fahrer eines Sattelzugs konnte mitsamt dem unfallbeteiligten 40-Tonner in Slowenien ermittelt werden. Dies teilten heute das Polizeipräsidium und in Staatsanwaltschaft Offenburg in einer gemeinsamen Presserklärung mit.

Der tragische Verkehrsunfall, bei dem ein 69 Jahre alter Rollerfahrer aus der Region ums Leben kam, konnte somit nach wenigen Tagen aufgeklärt werden. Eine enge und hervorragende Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Polizei- und Justizbehörden aus Deutschland und Slowenien dürfte hierbei für den umgehenden Ermittlungserfolg entscheidend gewesen sein.

Möglich machte die grenzüberschreitenden Ermittlungen ein Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Offenburg an die slowenischen Justizbehörden. Parallel zu den formellen Abwicklungen führten bereits erste Spuren die Beamten der Ermittlungsgruppe »Roller« zu einer Spedition nach Slowenien, wo die bundes- und europaweite Fahndung nach dem Lastwagen letztlich auch ihr Ende fand.

Der Sattelzug konnte dort eine Woche nach dem folgenreichen Unfall beschlagnahmt werden. Der 47 Jahre alte und in Bosnien wohnhafte Fahrer des Sattelzugs hat sich am Dienstag zusammen mit seinem Rechtsanwalt bei den Beamten der Ermittlungsgruppe »Roller« gestellt und wurde in Gegenwart des ermittelnden Staatsanwalts vernommen.

Seine Einlassungen zum Unfallgeschehen müssen im Abgleich mit den digitalen Fahrzeugdaten, den Ergebnissen der Spurensicherung sowie den insgesamt 52 eingegangenen Hinweisen verifiziert und zusammengeführt werden. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, war neben den Fahndungsmaßnahmen in den Bereichen Freiburg, Pforzheim und der A61 der nun sichergestellte Sattelzug bereits am Unfalltag auf der B3 in Offenburg ins Visier einer Polizeistreife geraten.

Obwohl der Auflieger des Sattelzugs mit einer grauen Plane ausgestattet war und die Fahndungskräfte bis dahin eigentlich nach einem blauen Sattelzug suchten, wurde der Lastwagen überprüft. Hierbei ist der Lastwagen von der Streife rundum auf mögliche Kollisionsspuren abgesucht worden. Weil an dem 40-Tonner allerdings keine augenscheinlichen Unfallschäden zu finden waren, musste dem Sattelzug nach Einsicht der Papiere und einer Dokumentation des Kennzeichens die Weiterfahrt gewährt werden. Die erfolgte Datenerhebung führte aber in der Folge zu der Spedition nach Slowenien und gab letztlich auch den Ausschlag für die spätere Ermittlung des verantwortlichen Fahrers.

Ob es zwischen dem Sattelzug und dem Rollerfahrer, bevor er überrollt wurde, überhaupt zu einer seitlichen Berührung kam, ist nach wie vor Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Hierzu stehen insbesondere noch die Ergebnisse eines Sachverständigengutachtens aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand war der 69-jährige Rollerfahrer am Dienstagnachmittag vor einer Woche von der Auffahrt Gengenbach-Nord auf den rechten Fahrstreifen der B 33 in Richtung Offenburg eingefahren. Nach einem Ladevorgang im Bereich des vorderen Kinzigtals kam der Sattelzug parallel auf der linken Fahrspur in gleiche Richtung herangefahren. Im dortigen zweispurigen Bereich wechselte dann der 40-Tonner auf die rechte Fahrspur. Bei diesem Fahrstreifenwechsel kam der Rollerfahrer schließlich zu Fall und wurde überrollt.

Unter anderem gilt es noch zu klären, ob der tödlich verletzte Rollerfahrer auf der rechten Spur neben dem Sattelzug beschleunigte, möglicherweise vorbeifahren wollte oder ausweichen musste. Am Mittwochvormittag waren die Beamten des Verkehrsdienstes Offenburg zur Rekonstruktion des Geschehens mit einem baugleichen Sattelzug an der Unfallstelle. Die Fahrerlaubnis wurde dem 47-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg durch das Amtsgericht Offenburg vorläufig entzogen.

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