Mit geschlossenen Mannschaftsleistungen beim traditionsreichen Kandelberglauf und einem Top-Ergebnis auf internationaler Bühne hat die LG Brandenkopf ein starkes Gesamtbild abgegeben.
Beim 42. Internationalen Kandelberglauf stellte sich das Team einer der traditionsreichsten Berglaufstrecken Südbadens.
Vom Marktplatz in Waldkirch führt die 12,2 Kilometer lange Strecke über die durchgehend asphaltierte Kandelstraße hin-auf bis auf über 1.200 Meter Höhe. Rund 940 Höhenmeter sind dabei ohne nennenswerte Flachpassagen zu bewältigen. Der gleichmäßige, aber stetige Anstieg mit teils zweistelligen Steigungsprozenten verlangt vor allem eine kluge Renneinteilung und große Ausdauer. Gerade im oberen Streckenabschnitt wird der Lauf zunehmend kräfteraubend.
In der Altersklasse M65 zeigte Werner Schwörer eine starke Leistung: Nach 1:19:57 Stunden erreichte er den 3. Platz seiner Altersklasse und belegte Rang 67 in der Männerwertung. Ebenfalls in die Top Ten lief Christian Berghof, der in 1:21:22 Stunden den 9. Platz in der M40 erreichte und sich auf Rang 75 der Männerwertung platzierte.
Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte Miriam Barth: Sie lief in 1:29:57 Stunden auf den 3. Platz in der Altersklasse W35 und belegte Rang 24 in der Frauenwertung.
Franziska Schmieder in Portugal
Während am Kandel vor allem gleichmäßige Kletterstärke auf Asphalt gefragt ist, stellte sich Franziska Schmieder einer ganz anderen Herausforderung: Beim Oh Meu Deus 20K im Rahmen der UTMB World Series in Portugal ging sie auf einer technisch anspruchsvollen Trail-strecke an den Start.
Die rund 20 Kilometer lange Strecke führt durch die eindrucksvolle Landschaft des Douro-Tals mit steilen, terrassierten Hängen und abwechslungsreichen Naturpfaden. Enge Trails, steinige Downhills und immer wieder kurze, steile Gegenanstiege lassen kaum Raum für Erholung und verlangen neben Ausdauer auch ein hohes Maß an Lauftechnik.
In diesem stark besetzten internationalen Feld konnte sich Franziska Schmieder hervorragend behaupten. Mit einer Zeit von 2:02:34 Stunden lief sie auf Rang 28 im Gesamtklassement. In der Rangliste der Frauen belegte sie einen starken 4. Platz und bestätigte damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalem Niveau.





