Zimmermannsgilde Gottfried Lehmann leistet ganze Arbeit. Der Musikverein Unterharmersbach sorgte für gute Unterhaltung und der FVU-Jugendförderverein bewirtete die Gäste.
Das Maibaumstellen ist in Unterharmersbach eine lange gepflegte Tradition und gleichzeitig eine schöne Gemeinschaftsaktion. Auch in diesem Jahr haben viele helfende Hände zum Gelingen beigetragen und nach getaner Arbeit den sichtbaren Erfolg genossen: Seit dem Vorabend zum 1. Mai schmückt ein 21-Meter-Maibaum den Rathausplatz in Unterharmersbach.
Die Handgriffe sitzen
Die Aktion hat bereits zwei Tage vor dem 30. April begonnen. „Der Maibaum wurde von Landwirt Stefan Müller vom Hinterhambach gespendet“, bedankte sich Ortsvorsteher Jürgen Isenmann bei seiner Begrüßung. Ein weiterer Spender ist Klaus Gutmann vom Hochstahl. Von ihm stammt das Reisig für den großen Kranz am Maibaum.
Weiter ging es in der Werkshalle der Zimmerei Gottfried Lehmann. Dort wurde der Baum geschält und dann vom Ortschaftsrat Unterharmersbach mit Familienverstärkung in den badischen Farben gelb-rot kunstvoll geschmückt. Schon seit vielen Jahren gehört die Familie Stolzenberg aus Zell zu den Gasthelfern, die sich mit Freude der Maibaumaktion verschrieben haben.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Baum am Donnerstagabend mit historischem Gespann zum Rathausplatz gezogen. Vorneweg mit klingendem Spiel der Musikverein Unterharmersbach. Und schon ging es an die Arbeit. Zimmermeister Gottfried Lehmann führt das klare Kommando. Die Handgriffe sitzen. Muskelkraft ist gefordert. Vor dem finalen „Hau-Ruck“ darf ein Maibaum-Bier, das der Ortsvorsteher an die Helfer verteilt, nicht fehlen. Nach gut einer dreiviertel Stunde ragt der 21-Meter-Maien in den wolkenlos-blauen Abendhimmel, die Bänder flattern im kräftigen Ostwind, Applaus brandet auf und der Musikverein intoniert das „Badner-Lied“.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





