Am Vorabend des 1. Mai wird seit 27 Jahren der Maibaum beim Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt. Damals wie heute halten die Entersbacher diese Tradition lebendig.
Nur die Mannschaft hat sich im Laufe der Jahre ein wenig verändert. Allen voran sind es die ehemaligen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Unterentersbach sowie weitere Freiwillige und Vereine aus Unter- und Oberentersbach, die mit anpacken.
So richtete die 14 Mann starke Mannschaft den Maibaum mit sogenannten „Schwalben“ in kurzer Zeit und mit reiner Muskelkraft auf. Großen Beifall gab es dafür von den zahlreichen Zuschauern und Gästen, darunter Ortsvorsteher Christian Dumin sowie seine Amtskollegen Andrea Kuhn a. D., Horst Feuer a. D. und Franz Huber a. D.
Vom Wald ins Dorf
Im Oberentersbacher Wald wurde der stattliche Maibaum ausgewählt. Nahe der Oberentersbacher Hütte wurde er geschlagen, geschält und am Tag vor dem Maibaumstellen in Teamarbeit verziert und geschmückt.
„Heute und Morgen“ hieß das Musikstück, mit dem der Musikverein Unterentersbach pünktlich um 17.45 Uhr unter der Leitung von Dirigent Daniel Faist den „Dorfhock“ eröffnete und das Aufrichten des Maibaums begleitete.
Feier bis in den Mai
Eine stattliche Anzahl an Besuchern hatte sich an diesem herrlichen Sommerabend eingefunden, um dem Maibaumstellen beizuwohnen. Besonders groß war der Andrang bei der Zeller Jugendfeuerwehr an der Theke, die die Gäste mit Getränken und Grillwürsten versorgte – und den Ansturm souverän bewältigte.
Der Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus erwies sich einmal mehr als idealer Festplatz. In gemütlicher Runde wurde bis weit in den Wonnemonat Mai hinein gefeiert.



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