Im Zuge des geplanten Abbruchs und Neubaus des Kindergartens Unterharmersbach werden zwei Gruppen für die Dauer der Bauzeit in die Räumlichkeiten der Ortsverwaltung verlegt.
Wie die Gemeinde mitteilt, ist diese Interimslösung bis voraussichtlich Ende 2027 vorgesehen. Die notwendigen Vorbereitungen wurden in dieser Woche abgeschlossen.
Organisation erfordert Anpassungen
Eine besondere Herausforderung ergibt sich daraus, dass sich Bürgerbüro und Postfiliale bereits die vorhandenen Räume teilen. Durch die zusätzliche Nutzung für den Kindergartenbetrieb waren daher organisatorische Anpassungen erforderlich.
So wurde unter anderem der Wartebereich am Postschalter neu strukturiert und teilweise als Spielbereich eingerichtet. Auch einzelne Büroflächen wurden entsprechend umfunktioniert. Der reguläre Betrieb von Bürgerbüro und Postfiliale soll weiterhin gewährleistet bleiben, wenngleich insbesondere zu Stoßzeiten mit einem erhöhten Besucheraufkommen zu rechnen ist.
Bitte um Rücksichtnahme
Die Ortsverwaltung bittet daher um Verständnis, dass Termine im Bürgerbüro möglichst vorab vereinbart werden. Zudem wird darum gebeten, beim Aufenthalt in den Räumlichkeiten auf gegenseitige Rücksichtnahme zu achten.
Zur Aufrechterhaltung eines geordneten Ablaufs wurden begleitende Maßnahmen eingeführt. Dazu zählen unter anderem eine tägliche Ruhezeit in den Mittagsstunden sowie angepasste Abläufe im Publikumsverkehr. Am Eingang werden zudem Filzüberschuhe bereitgestellt, um die erforderliche Sauberkeit aufrechtzuerhalten.
Neue Formate werden erprobt
Darüber hinaus werden einzelne Kommunikationsformate vorübergehend angepasst. So ist vorgesehen, die Bürgersprechstunde künftig im gemeinsamen Stuhlkreis durchzuführen. In diesem Rahmen sollen auch die Kinder einbezogen werden, um Anliegen „aus einer zusätzlichen Perspektive“ zu betrachten. Erste Erfahrungen aus den Vorbereitungen zeigen, dass insbesondere das Stempeln und Sortieren von Unterlagen bei den neuen Mitnutzern auf großes Interesse stößt.
Die Gemeindeverwaltung zeigt sich zuversichtlich, dass die Übergangslösung für alle Beteiligten einen Mehrwert bietet und mit entsprechender Flexibilität gut funktionieren wird.





