Beim Breitbandausbau kommt es im Bereich Unterharmersbach zu einer grundlegenden Anpassung der Ausführung.
Wie die Ortsverwaltung mitteilt, haben aktuelle technische Prüfungen ergeben, dass die im Zuge der L94 Sanierung verlegten Leerrohre nicht die erforderlichen Dimensionen für den geplanten Glasfaserausbau aufweisen.
Eine nachträgliche Erweiterung der unterirdischen Infrastruktur sei in diesem Abschnitt nicht möglich. Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, die Glasfaserleitungen im betroffenen Bereich dauerhaft oberirdisch zu verlegen. Die Leitungsführung soll dabei entlang der Hauptstraße wie folgt erfolgen: Geplant ist, die Kabel an bestehenden Strukturen wie Masten sowie direkt an den Fassaden angrenzender Gebäude zu befestigen. Hierzu sollen in den kommenden Wochen Gespräche mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern geführt werden, um die konkrete Trassenführung im Detail abzustimmen.
Nach Angaben der Projektverantwortlichen handele es sich bei dieser Lösung um den vorgesehenen Endausbau für den betroffenen Abschnitt. Ziel sei es, den Breitbandausbau trotz der baulichen Einschränkungen zeitnah abzuschließen und eine Anbindung der Haushalte zu ermöglichen.
Die Gemeinde bittet um Verständnis für die Maßnahme und weist darauf hin, dass alternative Lösungen mit deutlich längeren Verzögerungen verbunden wären. Ein genauer Zeitplan für die Umsetzung wird derzeit erarbeitet.




