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Zell-Unterharmersbach | 1.08.2025

Mädels unterwegs auf dem Toggenburger Höhenweg

Foto:
Seit vier Jahren gemeinsam unterwegs: Die »Original Mädels-Tour«. Foto: Wander- und Freizeitverein
von Rosemarie Kramer

Zwei Wandergruppen des Wander- und Freizeitvereins erkundeten jeweils vier Tage lang einen der schönsten Wanderrouten in der Ostschweiz.

Foto: Wander- und Freizeitverein
Auch für die zweite Tour hatten sich nur Mädels angemeldet.

Der Toggenburger Höhenweg gilt als einer der schönsten Wanderrouten in der Ostschweiz. Eingebettet zwischen dem Säntis-Gebirge und dem Walensee genoss man immer wieder herrliche Aus- und Weitblicke. Mal zum Bodensee, mal zum Zürichsee und später zum Walensee.

Zwei Gruppen – nur Mädels

Die erste Gruppe war von Anfang an als Mädelstour geplant. Eine Gruppe mit Tradition im vierten Jahr. Die zweite Gruppe war offen ausgeschrieben, wurde jedoch auch eine reine Frauengruppe. Männer scheinen in dieser Sportart Mangelware zu sein.

Beide Gruppen reisten mit dem Kleinbus an (Tour 1 vom 8. bis 12. Juli und Tour 2 vom 15. bis 19. Juli 2025). Nach der Ankunft in Unterwasser stärkte man sich erst mal mit Kaffee, Brezeln, Zucchinikuchen oder Hefezopf. Mit dem Linienbus fuhren die Gruppen zum Ausgangspunkt, Ebnat-Kappel. Die erste Gruppe wurde mit ziemlich viel Regen begrüßt. Im Laufe des Tages hörte dieser zum Glück auf. Beim Start der zweiten Gruppe eine Woche später zeigte sich das Wetter freundlicher. Nach ca. 11 km und 950 hm war das Etappenziel des ersten Tages erreicht, die Alp Tanzboden. Der Name rührt nicht daher, dass hier Tanzparties stattfinden, sondern daher, dass hier die Auerhähne „tanzen“.

Kein Strom und Wasser vom Dach

Die Route des zweiten Tages führte auf einem aussichtsreichen Panoramaweg um den höchsten Nagelfluhberg Europas, den Speer mit seinen 1.950 Metern, herum. Wer wollte, konnte diesen besteigen. Mit einer Strecke von 9,5 km und 630 Höhenmetern konnte diese Strecke als „Geniesserstrecke“ eingestuft werden, welche bei der Ankunft auf der Alp Oberchäseren mit einem Aperol-Spritz abgerundet wurde. Eine Alp ohne eigene Quelle und Strom. Strom gab es nur zur Melkzeit, wenn der Generator lief. Die Wasserversorgung war Dachwasser, entsprechend aufbereitet. Und für die Gäste nur kaltes Wasser, sehr kaltes Wasser. Die Versorgung der Alp erfolgt per Helikopter. Eine interessante Erfahrung.

Die Route führt weiter in Richtung der Churfirsten weit oben über dem Walensee und immer den Säntis im Blick. Die Churfirsten sind – je nach Zählweise – sechs bis 13 Berge im Kanton St. Gallen, die zusammen eine Bergkette mit mehrfach unterbrochenem First bilden. Nach ca. 15 km und 670 Höhenmetern wurde das Etappenziel von Tag drei, die Alpwirtschaft Wildmannli auf der Alpe Selun erreicht. Mit warmem Wasser – welch ein Luxus.

Auszeit vom Alltag

Der vierte und letzte Wandertag verlief im Rücken der bekannten Bergformation der Churfürsten (960 hm und 10 km). Über eine Hochfläche erfolgte der Anstieg zum höchsten Berg der Tour, dem Hinterrugg mit 2.306 m. Nach dem anspruchsvollen Anstieg genoss man den Ausblick. Mit der Bergbahn ging es dann bequem ins Tal und auf die
Weiterfahrt an den Bodensee nach Lindau, wo eine Übernachtung in der Altstadt gebucht war. Ein Bummel durch die Altstadt am Samstag rundete das Erlebnis ab, bevor man sich auf den Heimweg machte.

Beide Gruppen haben die gemeinsame Zeit in den Bergen genossen. Eine Auszeit vom Alltag, gemeinsame Erlebnisse und Spaß an den Bergen und der Natur. Schön war‘s.

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