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Zell-Unterharmersbach | 7.01.2025

Theatergruppe „Lampenfieber“ zeigte viel Witz und Spielfreude

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Der Spielmannszug unter Leitung von Tambourmayor Gabriel Roth zog mit fröhlicher Musik in die Schwarzwaldhalle ein. Die Bürgerwehr nahm vor der Bühne Aufstellung. Vorsitzender Josef Roth begrüßte die Gäste in der vollbesetzten Halle. Foto: Gisela Albrecht
von Gisela Albrecht

Jahresveranstaltung der Bürgerwehr Unterharmersbach bot wieder einen unterhaltsamen Abend in der vollbesetzten Schwarzwaldhalle.

Foto: Gisela Albrecht
Nach dem Theater kommen alle nochmal auf die Bühne. Von links: Tobias Schwendemann, Tanja Bächle, Stefanie Vögele und Patrick Oehler.
Foto: Gisela Albrecht
Über den frenetischen Applaus des Publikums freuen sich die Schauspieler am Ende des Abends sehr. Von links: Rene Rummel, Linda Pohlmann, Stefanie Vögele, Alfred Willmann und Souffleuse Nicolai Gießler.
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Hausfrau Gerda (Stefanie Vögele) glänzte in ihrer Rolle als verzweifelte Hausfrau. Simon (Tobias Schwendemann) ist wie alle anderen Familienmitglieder egoistisch und faul, sogar am Muttertag.
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Rudi (Patrick Oehler) hat Streit mit seiner Schwiegermutter Rosalinde (Tanja Bächle). Sie soll verschwinden – erwartet er doch Besuch von zwei feurigen Italienerinnen. Das kann er natürlich nicht verraten.
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Da zieht der Mann schon mal die Hose runter, wenn zwei Damen im Minirock ganz nah an ihn ran kommen. Die Männer wissen nicht, dass in den Kostümen der Damen ihre Ehefrau und Freundin stecken – ein herrlicher Klamauk.

Am Sonntagabend zeigte die Laienspielgruppe „Lampenfieber“ einmal mehr, wie sie mit einem lustigen Theaterstück einen ganzen Saal unterhalten können. Danach konnten sich die Besucher an der Bar vergnügen, bei der Tombola mitmachen oder zur Musik von „DJ Moppel“ das Tanzbein schwingen.

Die Bürgerwehr Unterharmersbach zog mit fröhlicher Musik des Spielmannszugs mit Tambourmayor Gabriel Roth in die Schwarzwaldhalle ein. Kommandant Marcus Bohnert gab die Befehle zur Aufstellung der Bürgerwehr vor der Bühne. Der Vorsitzende Josef Roth begrüßte die Gäste in der vollbesetzten Schwarzwaldhalle. Er begrüßte besonders Bürgermeister Günter Pfundstein mit Gattin, Ortschaftsrat Jürgen Isenmann mit Gattin, Vertreter der Sparkasse und Volksbank sowie fast den ganzen Ortschaftsrat aus Unterharmersbach. Außerdem freute er sich über den Besuch der Bürgerwehren aus Bad Peterstal, Gengenbach, Haslach, Oberharmersbach und Zell.

„Die Theatergruppe unter Leitung von Tobias Schwendemann hat wieder ein lustiges Stück eingeübt“, sagte er in seiner Rede und wünschte allen einen vergnüglichen Abend. Bei den komödiantischen Talenten der bewährten Theatergruppe war das Vergnügen quasi vorprogrammiert.

Petri Heil und Waidmanns Dank

In diesem Jahr kam die Komödie „Petri Heil und Waidmanns Dank“ von Bernd Gombold in drei Akten zur Aufführung. Das Stück erzählt mit viel Witz und Charme von einem turbulenten Familienalltag.
Rudi liebt das Angeln und sein Bruder das Jagen und alles andere ist unwichtig – sehr zum Leidwesen von Hausfrau Gerda, die alleine den Haushalt machen muss. Auch die Kinder denken nur an sich selbst und das sogar am Muttertag. Irgendwann hat Gerda genug und fährt einfach weg in den Urlaub. Die Familienmitglieder stellt dies vor besondere Herausforderungen und das Chaos ist vorprogrammiert.

Stefanie Vögele alias Hausfrau Gerda spielt die Rolle der verzweifelten Ehefrau und Mutter gekonnt übertrieben und glänzt später auch als feurige Italienerin. Sie zeigt alle Facetten einer Frau, die zuerst noch hoffnungsvoll an den Muttertag denkt und dann nur noch enttäuscht wird. Patrick Oehler als ihr Mann Rudi spielt den egoistischen Pascha, der verzweifelt versucht, im allgemeinen Chaos den Überblick zu behalten. Sein Bemühen ist herrlich amüsant und er hat die Lacher oft auf seiner Seite. Christine Bartenbach verkörpert Tina, die anspruchsvolle Tochter. Später geht sie auf in der Rolle der verliebten und naiven Frau – im Zusammenspiel mit dem Hippie Harald ein wirklich köstlicher Klamauk, die beiden sind ein sehr komisches Paar.

Tobias Schwendemann spielt den Sohn Simon, der gekonnt zwischen allen Familienmitgliedern jongliert und überall seinen Vorteil sucht. Er ist eher der Ruhepol bei all dem Chaos und hat dadurch eine sehr dankbare Rolle bei dem Theaterstück. Rene Rummel ist der faule Schwager Hermann, der außer Jagen das gute Essen liebt. Die Szene wie er auf dem Besenstiel stützend schläft ist ein äußerst witziger Einfall, der mit viel Gelächter belohnt wird.

Linda Pohlmann kann alle Rolle spielen: Die Freundin von Gerda und die sexy Italienerin. Mit viel Enthusiasmus liest sie den Familienmitgliedern die Leviten und steht ihrer Freundin bei, endlich einmal an sich selber zu denken.

Tanja Bächle alias Schwiegermutter Rosalinde sorgt mit ihrem resoluten Auftritt für etwas Ordnung im allgemeinen Chaos. Köstlich anzusehen ist ihre Szene, wie sie mit Hippie Harald Gras raucht – sie im biederen Kittel und er mit wilder Lockenmähne und beide leicht benebelt – dafür gab es den verdienten Applaus der Zuschauer.

Hippie Harald war eine Paraderolle für Alfred Willmann. Er erklärt gerne seine Ansicht von Feng Shui, flirtet mit den Frauen (die nicht seine sind) und lässt sich von Freundin Tanja becircen. Er ernährt sich nur vegan, doch als auf einmal Hähnchenschenkel rumliegen – ja, die muss er einfach aufessen. Damit hatte er alle Lacher auf seiner Seite – eine witzige Rolle, die Alfred Willmann gekonnt ausreizte und in der er all sein Schauspieltalent zeigen konnte.

Theatralische Übertreibungen

Alle Akteure des Abends gefielen durch ihre betont deutliche Aussprache und ihre Schauspielerei mit viel Mimik, Gestik und theatralischer Übertreibung ihrer Rollen. Das Publikum feierte die Laienspielgruppe mit frenetischem und langanhaltendem Applaus. Der Leiter Tobias Schwendemann bat alle Schauspieler nochmals auf die Bühne und stellte sie den Zuschauern vor. Der Vorsitzende der Bürgerwehr, Josef Roth bedankte sich für den vergnüglichen Abend und überreichte Präsente an die Darsteller und Souffleuse Nicolai Gießler.

Das Theaterstück wird nochmals aufgeführt am Samstag, 11. Januar 2025, in Unterentersbach im Dorfgemeinschaftshaus.

Für die Gäste war danach eine Bar im Foyer geboten; eine Tombola, bei der jedes Los gewinnt und eine Gelegenheit zum Tanzen zur Musik von „DJ Moppel“. Der Abend dauerte noch lang in der Schwarzwaldhalle.

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