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Zell-Unterharmersbach | 7.07.2023

Zwischen dem Tauernhöhenweg und dem Salzburger Almenweg

Foto:
Mädels des Wander- und Freizeitvereins Unterharmersbach unternahmen eine mehrtägige Alpentour im Salzburger Land. Auch die erfrischende Überquerung eines Schneefeldes gehörte zu den einprägsamen Erlebnissen. Foto: privat
von Rosemarie Kramer

Eine Mädelstruppe des Wander- und Freizeitvereins Unterharmersbach war mal wieder auf Tour.

Über alpine Pfade führte der Übergang zur Murspitze zwischen Giglachsee und Duisitzkarsee.
Die Geschichte des Bergbaues erlebte die Gruppe beim Besuch des Annastollens.

Bei dieser Mehrtagestour bewegten sich die Teilnehmerinnen zwischen dem Tauernhöhenweg und dem Salzburger Almenweg. Das ermöglichte zum einen fantastische Aus- und Weitblicke, zum anderen sehr abwechslungsreiche Gebiete.

Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Gebirgszug der Tauern, die in den östlichen Alpen den Alpenhauptkamm darstellen. Dadurch traf man hier auf zahlreiche Seen, kam Bodenschätzen näher und war auch immer ein Stück weit mit dem historischen Bergbau in Verbindung.

Tag 1

Mit einem 9-Sitzer-Bus fuhr die Wandergruppe früh morgens ins Bundesland Salzburg. Nach der Ankunft in Flachau und einem kurzen Transfer zum Start der Wandertour erfolgte der Aufstieg zur ersten Übernachtung, der Südwiener Hütte. Dieser brachte die Teilnehmerinnen schon zum Schwitzen. Nach einem Anstieg von ca. 580 hm und einer Strecke von ca. vier Kilometern erreichte man die erste Hüttenübernachtung.

Tag 2

Nach dem Frühstück ging es heute in Richtung Tauernpass. Dieser historische Pass war für Jahrhunderte eine der wichtigsten Verbindungen über die Alpen von Nord nach Süd, heute das bekannte Skigebiet Obertauern. Von dort ging es nochmal ansteigend und schweißtreibend zum heutigen Tagesziel, die Oberhütte am See. Nach ca. 530 hm im Anstieg und ca. 670 hm im Abstieg und einer Wanderstrecke von ca. 15 km erreichte man das heutige Nachtlager.

Tag 3

Die Route am dritten Tag brachte die Gruppe weiter auf den Tauernhöhenweg und man überquerte die Landesgrenze zur Steiermark. Auf über 2.000 hm lagen noch einige Schneefelder, die allerdings gut zu gehen waren. Traumhafte Bergseen, zum Teil noch mit Eis, säumten den Weg. In den Seen tummelten sich Alpensalamander oder Lurche. Trotz des noch vorhandenen Eises im Wasser hatten Frösche oder Lurche bereits ihren Laich abgelegt.

Die Almen fingen an zu blühen, kaum dass der Schnee sich zurückgezogen hatte. Enzian, Silberwurz, beginnend die Alpenrose und viele mehr wetteiferten mit ihren Farben. Man hatte den Eindruck, alles blüht auf einmal.

Nach einem anstrengenden und wunderbaren Tag (Anstieg 700 hm – Abstieg 900 hm – Strecke ca. 10,5 km) erreichte man die Duisitzkarseehütte im Gebiet Schladming-Rohrmoos. Auch die letzte Nacht am Berg war noch einmal eine wunderbar und eindrucksvoll gelegene Alm.

Tag 4

Nach dem letzten Sonnenaufgang in den Bergen machten sich die Mädels des Wander- und Freizeitvereins Unterharmersbach langsam und entspannt auf den Weg hinunter ins Tal. Regen setzte ein, was aber nicht mehr störte. Zum Abschluss der Tour traf man auf Bernhard, der die Gruppe in die Geheimnisse des Bergbaus hier in den Schladminger Tauern einführte. In voller Montur erklamm man einen ehemaligen Silberstollen und erhielten tolle Einblicke in unsere Erde. Die Geschichte des Bergbaues im Bereich Bromriesen geht bis ins 16. Jahrhundert zurück, wo im Bereich des Annastollens abgebaut wurde. Eine Knochenarbeit zu damaliger Zeit. Vieles aus dem Mittelalter ist noch im Original erhalten.

Im Anschluss brachte ein Transfer nach Flachau die Gruppe ins Hotel „Tirolerhof“. Dort konnten alle ihren Eindrücken nachgehen und den Körpern die verdiente Entspannung und Ruhe geben.

Tag 5

Nach vier wunderbaren Tagen im Salzburger Land stand der Tag leider im Zeichen des Abschied-Nehmens. Am Chiemsee machte man noch einen Abstecher nach Prien bevor der Weg endgültig Richtung Ortenau führte. Gesund und wohlbehalten kamen alle am Samstagabend in Zell an.

Diese gelungen Tage und Wanderungen werden den Teilnehmerinnen noch lange in Erinnerung bleiben. Das Wetter, die urigen Unterkünfte, das zünftige Essen: einfach wunderbar.

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