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Zell-Unterharmersbach | 24.09.2021

Rosi Knäble auf Platz 4

Die Eindrücke für die vier Läufer der LG Brandenkopf beim Jungfrau-Marathon waren unbeschreiblich

Foto:
Die vier Aktiven der LG Brandenkopf vor dem in Wolken bedeckten Eigergletscher (von links): Pirmin Kienzle, Bernd Ehrhardt, Stefan Kienzle und Rosi Knäble (von links) beim Jungfrau-Marathon 2021. Foto: Verein
von Bernd Ehrhardt

In Interlaken wurde der 28. Jungfrau-Marathon durchgeführt. Nach einem Jahr Pause mussten die Veranstalter einige Änderungen durchführen, um die Austragung sicherstellen zu können.

Der Start erfolgte am ehemaligen Militärflughafen in Interlaken und nicht mitten im Zentrum, das Ziel war erstmalig nicht auf der kleinen Scheidegg sondern am Eiger-Gletscher an der Bergstation des Eiger-Express auf 2320 m Meereshöhe. Es erfolgte auch kein Massenstart, sondern die Marathonis wurden in 8 Startblöcken im Halbstunden-Abstand auf die Strecke geschickt. Erst kurz vor Wilderswil war der gewohnte Kurs Richtung Zweilütschinen und Lauterbrunnen erreicht und ca. 5 Kilometer nach der Halbmarathonmarke wartete die berühmt berüchtigte Wengener Wand auf die Teilnehmer.

Auch in diesem Jahr war die LG Brandenkopf in Interlaken am Start. Pirmin Kienzle, der zum ersten Mal die 42,195 km Distanz in Angriff nahm, wollte einfach mal die Strecke des »schönsten Marathons der Welt«, wie er von der New York Times betitelt wurde, kennen lernen und als begeisterter Fan des Berner Oberlands war somit die Entscheidung schnell gefällt. Stefan Kienzle wurde davon inspiriert und konnte kurzfristig einen Startplatz von einem anderen Läufer übernehmen, der krankheitsbedingt nicht starten konnte. Mit dabei auch Rosi Knäble und Bernd Ehrhardt, die nach über 40 gemeinsam gelaufenen Marathon- und Ultraläufen sich noch einmal den Jungfrau-Marathon gönnen wollten.

Insgesamt waren ca. 3.200 Läufer aus 36 Nationen am Start, ca. 300 davon erreichten nicht das Ziel und muss­ten vorher aufgeben. Grund dafür war u.a. die geänderte Streckenführung. Zwar wartete am höchsten Punkt nach Ende der Eigermoräne der Dudelsackspieler und begrüßte unermüdlich mit seinen Darbietungen die Athleten, jedoch bog die Strecke dann nicht Richtung Kleine Scheidegg ab, sondern es wurde nun ganz schön happig Richtung Gletscher und die letzten Reserven mussten abgerufen werden, soweit noch vorhanden. Für die Läufer im Mittelfeld mussten für die letzten vier Kilometer 50 bis 60 Minuten Laufzeit in Kauf genommen werden.

Müde und glücklich erreichten jedoch alle vier Starter der LG Brandenkopf das Ziel und konnten die Siegermedaille im Empfang nehmen. Der 28-jährige Pirmin Kienzle erreichte in der Altersklasse M 20 Rang 76, er benötigte 4:30:41 Stunden. Es folgte Stefan Kienzle (34 Jahre) mit 5:17:37 Stunden; in der gleichen Altersklasse war dies Rang 213. In dieser Altersgruppe erreichten 393 Läufer das Ziel. Nur knapp verfehlte Rosi Knäble die Bronzemedaille. Mit 5:45:41 wurde sie Vierte in der AK W 65, allein vier Läuferinnen musste in dieser Gruppe aufgeben. In der Klasse M 65 konnten 65 Männer finishen; Bernd Ehrhardt belegte mit 5:57:36 Std. Platz 25.

Nach kurzer Erholung im Zielbereich war das Urteil der vier einhellig: »Die gewohnte perfekte Organisation war wiederum hervorragend, beeindruckend natürlich auch die tolle Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau«, so äußerten sich Pirmin und Stefan Kienzle. »Die Zuschauer an der Strecke dieses Laufs sind schon aufbauend. »You are a hero war sehr oft zu hören und viele andere motivierende Anfeuerungsrufe vor allem beim Passieren der Orte Lauterbrunnen und Wengen«, so Bernd Ehrhardt, der noch eine Woche vorher bei den Berglauf-Weltmeisterschaften für Senioren im Berglauf im Stubaital am Start war. »Jedoch die 250 zusätzlichen Höhenmeter sind schon heftig, gerade wenn man die alte Streckenführung kennt. Ein Vergleich der Zeiten zu früheren Läufen ist nicht möglich.«

Rosi Knäble, die wieder einmal vom Event-Speaker im Ziel interviewt wurde: »Es sind auch Kleinigkeiten, die den Jungfrau-Marathon ausmachen. Der Dudelsackpfeifer, die freundlichen Schweizerinnen, die am Ende der Moräne jedem Läufer ein Stückchen Schokolade anbieten oder auch das berühmte Linzertörtli, welches in jedem Jahr zu der Zielverpflegung gehört. Insgesamt bin ich froh, dass gerade wir Älteren ohne gesundheitliche Probleme das Ziel erreichen konnten. Es war einfach wieder genial. Die zahlreichen Trainingseinheiten in den vergangen Monaten haben sich bezahlt gemacht.«

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Turnverein Unterharmersbach – LG Brandenkopf

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