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Zell-Unterharmersbach | 23.06.2017

Blick hinter die Kulissen eines Pferdegestüts – Fernsehteam dreht fast zwei Monate auf dem Lunzenhof für spannende Reportage

Am Montag im SWR: »Die Fohlenmutter – Nachtwache bei den Araberpferden«

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Wenn das Fohlen die ersten Schritte auf dem Hof macht, sind alle Ängste und Sorgen vergessen: Inge Friedmann mit »F. Tabassum«. Foto: Hans-Peter Wagner
von Hans-Peter Wagner und Südwestrundfunk

Eines der bekanntesten und berühmtesten Gestüte in Baden ist der Lunzenhof in Unterharmersbach. Auf ihm werden seit 24 Jahren Araberpferde gezüchtet. Das SWR-Fernsehen widmet dem Hof eine halbstündige Reportage, die am Montag, 26. Juni, ab 18.15 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen sein wird.

Foto: SWR
Der Hengst »Al Lahab« ist in Kreisen der Araber-Freunde eine echte Berühmtheit. Er lebt auf dem Lunzenhof in Unterharmersbach.
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Die Lagerstätte in der Stallgasse ist nicht mehr nötig. Infrarot- Kameras übertragen nun Bilder aus den Boxen.
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Im Frühjahr herrscht Hochbetrieb. Doch wenn die Tierkinder gesund zur Welt gekommen sind, ist der ganze Stress vergessen.
Foto: Hans-Peter Wagner
Auf grünen Weiden und in bester Schwarzwaldluft finden die Araberpferde auf dem Lunzenhof ein liebevolles Zuhause.
Foto: Hans-Peter Wagner
Wenn das Fohlen die ersten Schritte auf dem Hof macht, sind alle Ängste und Sorgen vergessen: Inge Friedmann mit »F. Tabassum«.
Foto: SWR
Seit mehr als 20 Jahren züchtet Familie Friedmann rein ägyptische Araber-Pferde auf dem Jahrhunderte alten Gehöft.

Im Unterharmersbacher Gestütshof ist das Wunderpferd, der weltberühmte Hengst »Al Lahab« zu Hause. Er wurde mehrfach in Paris und in Dubai von internationalen Preisrichtergremien zum Weltchampion gekürt. Noch immer stehen Besucher aus aller Welt vor dem mächtigen Hoftor im Ortsteil Grün, um »Al Lahab«, den gekrönten König aller Araberpferde zu sehen. Im nächsten Jahr wird das 25-jährige Jubiläum mit einem großen Gestütsfest gefeiert werden. Hierzu sind alle Araberpferdefreunde aus Nah und Fern herzlich eingeladen.

Aber auch ohne Fest sind das ganze Jahr über Liebhaber der edlen Pferderasse aus aller Herren Länder auf dem Lunzenhof zu Gast. Beim Hoffest vor einigen Jahren kamen 10.000 Besucher, unter ihnen königliche Ehrengäste und Abgesandte aus der arabischen Welt. Alle waren begeistert.

Jedes Jahr im Frühling, wenn drei, vier oder fünf neue Fohlen auf die Welt kommen, ist für die Gestütsbesitzer Inge und Hans-Jürgen Friedmann absolute Hochsaison. Tagelanges Warten und Wachen, Bangen und Hoffen gehören in dieser Zeit dazu. Inge Friedmann ist die eigentliche Fohlenmutter. Sie kümmert sich rührend um die tragende Stute und bringt das Fohlen als besorgte und verständnisvolle Geburtshelferin auf die Welt.

Fast zwei Monate wurde sie von einem SWR-Team Tag und Nacht bei ihrer Arbeit beobachtet. Die Gefühlsskala von Ängsten, Bangen und Hoffen bis zum überwältigenden Gefühlsgefühl, wenn das Fohlen im Hof des Gestüts die Welt betritt, wurden in dem Film »Die Fohlenmutter – Nachtwache bei den Araberpferden« von der Redakteurin Nicola Haenchen und ihrem Team mit viel Feingefühl und behutsamem Blick in Bild und Ton festgehalten. Auch dass der Vater des neugeborenen Fohlens, Weltchampion »Al Lahab«, in die Tierklinik nach Baden-Baden muss – zum Glück endete dieser Ausflug mit der beruhigenden Diag­nose »nichts Schlimmes« – ist Teil dieser berührenden und sehenswerten Reportage aus der Reihe »Mensch Leute«. Sie wird am Montag, 26. Juni von 18.15 bis 18.45 Uhr ausgestrahlt. Die 30-minütige Reihe »Mensch Leute« ist der Reportage-Platz im Landesprogramm Baden-Württemberg des SWR Fernsehens.

Langes Warten auf das erste Fohlen

Und diese Geschichte erzählt der Film: Das erste Fohlen der Saison hat lange auf sich warten lassen. Zwölf Tage über dem Termin. Das bedeutet für Inge Friedmann viele Nachtwachen und Sorgen. Es ist das erste Fohlen für die Stute »Tuhfah« – eine vielversprechende Tochter des Stars-Hengstes des Gestüts, »Al Lahab«. Eigentlich hat Inge Friedmann genug rund um Küchen zu tun. Ihre Familie verdient das Geld mit Großküchen für Restaurants, Hotels und Krankenhäuser. Doch eine Fohlengeburt »ist jedes Mal aufregend wie das erste Mal«, sagt Fohlenmutter Inge Friedmann.

Noch außer Atem, mit Tränen in den Augen und glücklichem Lächeln, steht Inge Friedmann in der Boxentür und bestaunt das erste Fohlen der Saison. Sie half dem Pferdenachwuchs tatkräftig auf die Welt. Adrenalin pur für Inge Friedmann, die wochenlang mit einem Minimum an Schlaf über die Runden kommen muss. Früher hat die 63-jährige auf einer Liege in der zugigen Stallgasse ihre Nachtwachen verbracht. Heute wartet sie wenigstens im Warmen vor dem Laptop, der Bilder aus der Box der Stute überträgt.

Hengst »Al Lahab« heißt übersetzt »Die Flamme« – ein Weltchampion, bei den Araberzüchtern in der ganzen Welt bekannt. Es gibt kaum eine Show, die das Pferd aus Unterharmersbach nicht gewonnen hat. Ein begehrter Zuchthengst, für die Friedmanns eher ein Familienmitglied.

Im Moment macht sich das Züchterpaar Inge und Hans-Jürgen Friedmann Sorgen um seine Gesundheit, er muss in die Klinik.

Der Film begleitet die Züchterin Inge Friedmann auf der Achterbahn der Gefühle, die ein Gestüt mit über dreißig Arabern bereithält: Geburten, Krankheiten, manchmal auch der Tod. Und daneben noch die Großküchen. Im Frühjahr läuft nichts normal. Doch alle Mühen sind vergessen, wenn die Fohlen auf wackeligen Beinen ihre ersten Sprünge neben der Mutter machen und alle gesund sind.

Fernsehtipp

In der Reihe »Mensch Leute«: Die Fohlenmutter – Nachtwache bei den Araberpferden; ein Film von Nicola Haenchen; am Montag, 26. Juni, von 18.15 bis 18.45 Uhr im SWR Fernsehen.

 

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