Der Wandertag führte ins Einbachtal bei Hausach. In der „Eiche“ ließ man gemeinsam den Tag ausklingen.
Bei wenig einladendem Wetter startete die Wandergruppe Unterentersbach zu ihrer diesjährigen Abschlusswanderung in das Einbachtal. Dies änderte sich bereits auf der Fahrt nach Hausach zum Wanderparkplatz an der Kinzig, sodass man schon im Trockenen den Weg über den „Narrensteg“ antreten konnte. Dieser Holzsteg, heute eine reine Fußgängerbrücke, war früher die einzige Verbindung ins Einbachtal.
Vorbei am Kinzigtalbad führte der Weg vorbei an einer Schrebergartenanlage zum Herrenwald. Auf einem schmalen Pfad ging es nun in Serpentinen aufwärts zur Mariengrotte unter einem schützenden Dach. Diese wurde im Jahre 1933 von Pfadfindern als stillen Protest gegen die Machtergreifung Hitlers ohne technische Hilfsmittel erbaut. Im Stil einer Lourdes-Grotte steht die Madonnenstatue in einem steinernen Rundbogen. Zwei Bänke laden zur stillen Andacht an. Auch die Entersbacher Wanderer machten eine kurze Pause, bevor man den Weg auf laubbedeckten Wegen fortsetzte.
Am Waldrand öffnete sich ein schöner Ausblick ins Einbachtal und auf dem Weiterweg auch in den Osterbach mit dem bekannten Käppelehof. Nun ging es hinunter zur Talstraße, auf der ein Teil der Gruppe gemütlich nach Hausach zurückwanderte, während andere auf der gegenüberliegenden Talseite hinaufstiegen, um auf dem Westweg Pforzheim-Basel über den Wintermaxenhof zur Kinzig hinabzuwandern. Auf dieser Strecke wurde man mit wunderschöner Aussicht Kinzigtal auf- und -abwärts belohnt.
Vor dem Gasthaus „Eiche“ trafen beide Gruppen wieder zusammen und mit einem guten Essen ließ man den Wandertag und somit auch das Wanderjahr ausklingen. Vorstand Guido Lerch bedankte sich bei der Tourenführerin für die Organisation der Abschlusswanderung. Auf dem Rückweg zum Parkplatz entdeckte man mit „Klein Venedig“ und dem Hexenhaus noch einige hübsche Ecken abseits der Hauptstraße in Hausach.





