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Anzeige, Zell-Unterentersbach | 25.11.2020

Bienenmartins Imkerei eröffnet seine neuen Geschäftsräume

Der Honigladen in Stöcken ist immer freitags ab 16 Uhr geöffnet – Moderne Produktionsräume eingerichtet

Foto:
Die Familie Martin und Monika Isenmann mit Sohn Ben freut sich darauf, am Freitag ihren neuen Honigladen eröffnen zu können. Foto: Hanspeter Schwendemann
von Hanspeter Schwendemann

Ab Freitag eröffnet Bienenmartins Imkerei seine neuen Geschäftsräume. Im modern eingerichteten Honigladen in Unterentersbach Stöcken gibt es viele verschiedene Honigsorten – alle aus eigener Erzeugung – sowie Honigkreationen und Imkerei-Produkte in großer Auswahl. Gewiss finden sich in Bienenmartins Imkerei auch schöne Geschenkideen für Weihnachten.

Schon seit vielen Jahren betreibt Martin Isenmann mit großer Leidenschaft die Imkerei. Bereits als achtjähriger Junge ist er mit dem Fahrrad zur Imkerschule nach Oberentersbach gefahren und hat dort die Grundlagen der Imkerei erlernt. Seine Freude am Umgang mit den Bienenvölkern und am Ernten des naturechten Honigs hat ihm längst den Namen »Bienenmartin« beschert. Vom Hauptberuf ist Handelsfachwirt Martin Isenmann Leiter des Marktes Biberach der Raiffeisen Kinzigtal.

Die Hobbyimkerei vom Bienenmartin ist Stück für Stück gewachsen und inzwischen zu einer professionellen Imkerei geworden. Mit großem Aufwand hat er nun die früheren Stallungen und den Stroh- und Heuboden des elterlichen Bauernhofs im Ortsteil Stöcken zu einer modernen Betrieb ausgebaut.

Unterstützt wird Martin Isenmann von seiner Frau Monika und auch von seinen Eltern Erwin und Ursula Isenmann. Vater Erwin, der inzwischen Rentner ist, war bei der Neugestaltung der Geschäftsräume neben den heimischen Handwerksfirmen der wichtigste Bauhelfer. Gemeinsam hat die Familie Isenmann mit großer Eigenleistung die Räume ausgebaut. Erwin Isenmann unterstützt seinen Sohn Martin auch beim Aufstellen der Bienenkästen und bei der Honigernte.

Ehefrau Monika Isenmann ist im Familienunternehmen beim Abfüllen des Honigs, der Herstellung der Honigkreationen und der Bienenwachs-Kerzen im Einsatz. Und ab sofort ist sie für den Verkauf im neuen Honigladen zuständig. Auch Sohn Ben ist zumindest in seinem Pulli mit Bienenmotiven schon ein kleiner Imker.

Moderner Verkaufsraum mit schöner Atmosphäre

Im modern eingerichteten Verkaufsraum erwartet die Kundschaft das gesamte Sortiment der BM-Imkerei. Der Honigladen ist hell und freundlich gestaltet und erhält seine schöne Atmos­phäre von heimischen Hölzern und vom warmen Duft des Bienenwachses. An der Wand leuchtet ein Bild von den Bienenvölkern, das Martin Isenmann selbst im Wald oberhalb der Gehrmatt aufgenommen hat. Treffend vermittelt es die Freude an der Natur und an der Imkerei.

Gleich neben dem Ladengeschäft befindet sich der große Verkostungsraum, der wegen der Corona-Beschränkungen nun aber noch nicht eröffnet werden kann. Hier sollen später Honig-Events, Honigschulungen oder Händler-Lehrgänge stattfinden.

Auch für den Außenbereich des landwirtschaftlichen Areals gibt es schon Pläne. Hier wird ein Bienengarten entstehen, wo man die Bienenvölker hinter Glas beobachten kann. Eine Sitzgruppe wird zur gemütlichen Rast einladen und am Brunnenhäusle kann man sich mit einem Honigbier oder einem Honigschnäpsle selbst versorgen. »Wir wollen einen Erlebniskauf anbieten, der auch für Familien mit Kindern interessant ist«, blickt Martin Isenmann in die Zukunft.

Für die eigentliche Imkerei – das Schleudern der Waben, das Befüllen und Etikettieren sowie die Lagerung der Zwischen- und Fertigprodukte – stehen mehrere Räume zur Verfügung. Die Imkereigeräte sind aus Edelstahl und erfüllen damit hohe Hygienestandards. Das Lager ist mit Stapler und Hubwagen gut zu erreichen, so dass auch die Logistik den Anforderungen eines modernen Produktionsbetriebs gerecht wird.

Vom Tannenhonig bis zur Bienenwachs-Kerze

Martin Isenmann ist stolz darauf, dass sämtliche Honigsorten, der er anbietet, aus eigener Erzeugung stammen. Dies wird dadurch möglich, dass er seine Bienenvölker in den Sommermonaten während der Tracht immer wieder an anderen Standorten aufstellt. Der Klassiker im Angebot der Schwarzwald-Imkerei ist natürlich der Tannen- sowie Tannen-Fichtenhonig. Daneben warten auch Wald- und Blütenhonig oder Frühjahrsblütenhonig auf die Kundschaft.

Honigkreationen werden vom Bienenmartin mit Frucht, Zimt oder Kakao verfeinert und sind ideal für die Zubereitung von Desserts oder als Brotaufstrich. Erbeeren in Honig, Himbeeren in Honig, Heidelbeeren in Honig, Kakao in Honig oder Zimt in Honig warten darauf, probiert zu werden. Deutsche Blütenpollen sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen.

Auch in vielen weiteren Imkereiprodukten ist der Honig vom Bienenmartin verarbeitet. Dazu gehören verschiedene Spirituosen wie der Bee-Gin, Bee-Willi oder Him-Bee, Seifen mit Honig, Lebkuchen mit Honig oder Honig-Biere. Die Kerzen aus Honigwaben begeistern nicht nur durch ihre goldgelbe Farbe sondern auch durch ihren feinen Duft.

»Ein weiteres Ziel ist die Herstellung von Honigwein«, berichtet der leidenschaftliche Imker. In Zukunft könnten noch viele weitere Imkereiprodukte entwickelt werden.

Weihnachtseinkauf und Bienenpatenschaften

»Wir stellen unseren Honig und die Imkereiprodukte von der Region für die Region her«, betont Martin Isenmann. Mit dem Honigladen verstehe man sich als Nahversorger und wolle mit der Eröffnung am Freitag der Kundschaft nun die Möglichkeit bieten, hier ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Im Honigladen gibt es übrigens auch handwerkliche Holzarbeiten, die Heiko Isenmann, der Bruder vom Bienenmartin, selbst hergestellt hat.

Die Eröffnung am Freitag findet ohne großes Fest und unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen statt. Ein Hoffest mit »Tag der offenem Tür« ist für das Jahr 2021 geplant, wenn dies wieder möglich ist. Bis dahin sind dann sicherlich auch noch alle Restarbeiten beim Ausbau der neuen Geschäftsräume erledigt.

Eine schöne Idee, selbst etwas für den Umweltschutz zu tun, ist die Übernahme einer Bienenpatenschaft. Das ist sowohl für Privatpersonen als auch für Firmen möglich. Bienen sind unentbehrlich für das Ökosystem. Sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und sind somit die Hauptverantwortlichen dafür, dass Ernten eingefahren werden können. Gerne informiert der Bienenmartin über die Möglichkeit von Bienenpatenschaften.

 

Die ehemaligen Stallungen und der Stroh- und Heuboden des elterlichen Bauernhofs im Ortsteil Stöcken wurde komplett umgebaut. Entstanden sind ein moderner Verkaufsraum, ein großer Verkostungsraum sowie Arbeits- und Lagerräume für den eigentliche Imkereibetrieb.
Stolz präsentiert der Bienenmartin die Produktionsräume. Sie sind mit modernen Imkereigeräten aus Edelstahl ausgestattet, die eine hochwertige Herstellung der Honigerzeugnisse ermöglichen und zudem hohe Hygienestandards erfüllen.
Honigkreationen werden mit Frucht, Zimt oder Kakao verfeinert. Erdbeeren in Honig, Himbeeren in Honig, Heidelbeeren in Honig, Kakao in Honig oder Zimt in Honig warten darauf, probiert zu werden.
Der Klassiker im Angebot der Schwarzwald-Imkerei ist natürlich der Tannen- sowie Tannen-Fichtenhonig. Daneben warten auch Wald- und Blütenhonig oder Frühjahrsblütenhonig auf die Kundschaft.
Auch in vielen weiteren Imkereiprodukten ist der Honig vom Bienenmartin verarbeitet. Dazu gehören Seifen mit Honig.
Die Kerzen aus Honigwaben begeistern nicht nur durch ihre goldgelbe Farbe, sondern auch durch ihren feinen Duft.
Foto: Hanspeter Schwendemann
Eine schöne Idee, selbst etwas für den Umweltschutz zu tun, ist die Übernahme einer Bienenpatenschaft.

 

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Schlagworte:
Bienenmartins Imkerei – Zell-Unterentersbach, Neueröffnung, Zell

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