Die Hausfrau und Mutter blickt stolz und zufrieden auf ein ausgefülltes Leben zurück.
Am Mittwoch konnte Rosa Schmieder bei guter Gesundheit im Kreis ihrer großen Familie den 95. Geburtstag feiern. Bürgermeister Günter Pfundstein überbrachte der rüstigen Jubilarin, die seit 1971 in der Nordracher Straße wohnt, die Glückwünsche der Stadtgemeinschaft.
„Ich habe im Leben alles richtig gemacht“, zeigt sich Rosa Schmieder in der frohgelaunten Geburtstagsrunde sehr zufrieden und ist stolz auf ihre Kinder und Enkelkinder, aus denen allen etwas geworden ist. „Ich habe nichts zu klagen“, bestätigt die Hausfrau und Mutter.
Die Wiege von Rosa Schmieder stand am 13. Mai 1931 auf dem Schönberg. Ihr Elternhaus ist der Vogelhof, wo sie mit vier Brüdern aufgewachsen ist. Ihr Vater Matthäus Himmelsbach war 24 Jahre lang Bürgermeister von Schönberg. Er war es auch, der seine Tochter Rosa mit Augustin Schmieder, der aus Elzach-Yach stammte, standesamtlich verheiratete. Am 2. Oktober 1956 läuteten in der St.-Mauritius-Kirche in Prinzbach die Hochzeitsglocken für das Brautpaar.
Noch im selben Jahr kauften Rosa und Augustin Schmieder ein Wohnhaus in Zell in der Nordracher Straße, blieben aber noch bis zum Jahr 1971 auf dem Schönberg wohnen. Während Rosa auf dem Hof arbeitete und die Familie versorgt, war ihr Mann bei verschiedenen Firmen tätig. Nach dem Umzug nach Zell hatte er bei der Firma Prototyp eine Beschäftigung als Metallarbeiter bis zu seinem Renteneintritt. Das Haus in der Nordracher Straße hat er mit viel Eigenleistung renoviert.
Aus der Ehe von Rosa und Augustin Schmieder sind fünf Töchter hervorgegangen, von denen zwei bereits verstorben sind. Von ihrem Mann musste die Jubilarin im Jahr 2010 Abschied nehmen. Der große Zusammenhalt in der Familie hat ihr über diese schweren Zeiten hinweg geholfen. Inzwischen gehören auch sieben Enkelkinder und neun Urenkelkinder zur Großfamilie und alle kommen gerne zu ihrer Oma und Uroma in die Nordracher Straße.
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