Zell am Harmersbach nimmt am Stadtradeln teil und eine Radfahrerin zeigt, wie Mobilität ohne Auto wirklich geht.
Wenn andere ihr Auto aus der Garage holen, steigt Sonja Wurth gar nicht erst ein. Die Bloggerin und Radbegeisterte aus der Region lebt seit vielen Jahren vollständig autofrei: Fahrrad und Anhänger erledigen jeden Einkauf, jede Fahrt und jede Alltagsherausforderung.
Beim diesjährigen Stadtradeln in Zell am Harmersbach tritt Sonja Wurth erneut kräftig in die Pedale – 21 Tage lang, wie jedes Jahr, ohne Wenn und Aber. Für sie ist der Aktionszeitraum kein Sonderopfer, sondern gelebter Alltag. „Für mich sind diese drei Wochen keine Entbehrung, sondern eine Feier der Unabhängigkeit und Lebensfreude auf zwei Rädern“, so Sonja, bekannt als „schwarzwaldlieb“.
Verzicht als Gewinn Sonja Wurths Motivation ist so einfach wie überzeugend: Sie spart bares Geld, schont die Umwelt, bleibt fit und macht dabei eine Erfahrung, die sie als ungemein befreiend beschreibt. Nur im tiefsten Winter ergänzt sie ihren Alltag mit dem Deutschlandticket und der Bahn. Den Rest des Jahres gehört die Straße dem Fahrrad.
Mittlerweile plant Sonja Wurth sogar ihre Urlaube rund ums Radfahren: der Neckartalradweg, der Elztalradweg und die halbe Strecke des Rheintalradwegs – allesamt wunderbare Abenteuer auf zwei Rädern. Radreisen sind für sie ein Lebensstil und nicht nur eine Freizeitbeschäftigung.
Stadtradeln in Zell
Das bundesweite Stadtradeln-Projekt lädt Bürgerinnen und Bürger ein, innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei auf das Auto zu verzichten. Zell am Harmersbach beteiligt sich an der Aktion und freut sich über jede Mitradelnde – ob Gelegenheitsradlerin oder eingefleischte Zweiradbegeisterte wie Sonja Wurth.
Mitmachen lohnt sich: für die Umwelt, für die Gesundheit und vielleicht auch für die eigene Lebensfreude.
Weitere Informationen zu Sonja Wurth im Web unter soda-agentur.de, über das Stadtradeln unter www.stadtradeln.de.





