Tolle Unterhaltung mit Gesang, Sprechbeiträgen und Tänzen bei der Frauenfasend im Pfarrheim.
Foto: Gisela Albrecht
Foto: Gisela Albrecht
Foto: Gisela Albrecht
Foto: Gisela AlbrechtDie Frauen hatten das Pfarrheim am Donnerstagabend fest in ihrer Hand und zeigten mit ihren witzigen Auftritten, wie ein glückseliger Fasendabend gelingen kann. Das Thema „Hoffest in de Pfarrschier“ wurde mit allerlei närrischem Vieh humorvoll interpretiert.
Passend zu diesem Thema erhielten die Gäste an der Kasse kleine Mäuse, die gibt es auf einem Bauernhof reichlich. Und gleich zu Beginn bevölkerten noch weitere Tiere die Bühne. Pfarrer Bonaventura Gerner wurde aus dem Publikum geholt und auf der Bühne in Bauernkleider gesteckt. Jedes Tier hatte eine eigene Reihe im Saal als Fanclub und gemeinsam war Muhen, Gackern, Mähen und Bellen angesagt.
Trauung auf der Bühne
Der Pfarrer erhielt dann die Aufgabe, ein Paar auf der Bühne zu trauen. Dieses hatte einen Sprachfehler und konnte nur singen. Passende Lieder zu den Fragen des Pfarrers wurden schnell gefunden – und bei dieser originellen Idee wurde der ganze Saal zu einem einzigen Chor.
Melitta Himmelsbach als Moderatorin weiß, was bei Hochzeitsnächten so abgeht, hat sie doch an der Wand zum Nachbarzimmer gelauscht. Sie selbst möchte einen Mann bei KI bestellen, der macht dann alles was sie will.
Das Männer-Update wurde zu einer äußerst witzigen Nummer. Um die Festplatte des Mannes zurück zu versetzen, wurde ihm mit einem Nudelholz auf den Kopf gehauen. Dann wurde der Mann neu geladen – dazu steckte ihm die Frauen ein Kabel in den Bauchnabel. Danach werden die gewünschten Apps runtergeladen (sexy, romantisch und charmant) und dann heißt es – los. Das Ergebnis ist: Dem Mann wird komisch und am Ende rennt er weg: So verrückte Weiber!
Saumäßiger Tanz auf der Bühne
Ganz ohne Männer kommen die „Gute-Laune-Mädels“ aus. Als kleine Schweinchen verkleidet zeigen sie einen saumäßig guten Tanz auf der Bühne.
Was passiert unter der Steppdecke? Die Frauen wissen es ganz genau. In ihrem Lied singen sie, dass unter der Steppdeck ein Depp steckt. Der ist sogar zu dumm zum Fensterln, hat Muskeln im Arm, aber nichts im Hirn. Musiker Felix kann vor lauter Lachen seine Gitarre nicht mehr spielen – oder haben die Frauen ihm den Kopf verdreht?
Melitta Himmelsbach als Moderatorin kam bei den Frauen wieder richtig gut an. Sie betreut den Hennenstall und outete sich als Hennenversteherin. Eine blöde Henne will abends nicht in den Stall zurück, der Guller ist nur blöd und faul und gackern hilft irgendwie auch nicht. Also lässt sie alle Hennen wieder laufen und macht Feierabend.
Vegane Eier
Zwei Hennen auf der Stange rätseln über den Bauern: Der will vegane Eier – doch wie soll das gehen? Männer sind wie Gockel: laut, verwelkt und wenn es darauf ankommt, rennen sie weg. Der Bauer ist ein Ufo: Ein unheimlich faules Objekt. Dann soll der Narrenmarsch gespielt werden: Die Hühner gackern das Lied, die Kühe muhen die Melodie und die Hunde bellen zum Takt. Am Ende geht es sogar schweinisch zu. Ein herrlicher Klamauk, für das die Akteure viel Beifall erhielten.
Schweinetango
Da wackeln die Bäuche und bebt das Parkett – bei den Schweinen tanzt das Kotelett. Es wackeln die Bäuche und grunzen die Viecher, die Speckschwarten krachen und wenn man sich am Ringelschwänzchen hält und im Kreis rumdreht, wird ein Tango draus.
Der Bauer und sein Weib
Der Bauer streichelt seiner schönen Frau über Zeh, Knie, Schenkel, und dann… wird es schlüpfrig, die Umschreibungen der Körperteile haben es in sich. Der Höhepunkt des Abends, frenetisch gefeiert von den Frauen im Publikum.
Zum Ende des Abends kamen alle Akteure, das Küchenpersonal und die Bedienungen auf die Bühne. Allen wurde herzlich gedankt. Danach wartete auf die Frauen noch eine lange Partynacht, Musiker Felix hatte noch jede Menge Tanzmusik in seinem Repertoire.





