Bereits Anfang 2025 hat sich in Zell a. H. eine neue Hexenzunft gegründet. An der Fasend 2026 geht die Gruppe nun erstmals auf Tour, unter anderem am Fasendmontag in Oberharmersbach. Die Masken stammen aus der Werkstatt von Holzschnitzer Berthold Eble.
Im April 2025 hat sich der Verein „Badwald Hexen e.V.“ in das Vereinsregister eingetragen. Die 1. Vorsitzende ist Mona Pfend aus Zell a. H. Neben den Eckwaldhexen in Unterharmersbach und den ebenfalls im Jahr 2025 gegründeten Moorglut-Hexen gibt es in der Stadt Zell nun drei Hexenzünfte.
Aktuell haben die Badwald Hexen 21 Mitglieder. Das 22 Mitglied ist gerade unterwegs. Die junge Fasnachtsgruppe hat zwei Häsfiguren entworfen. Zum einen gibt es die Badwaldhexe. Begleitet wird sie von einem Teufel, mit dem die Hexe einen Pakt geschlossen hat.
Ihre geschichtlichen Wurzeln findet die Hexenzunft in den Sagen und Mythen, die sich um den Badwald von Zell am Harmersbach ranken und in das finstere Mittelalter zurückreichen.
„Bei uns stehen das Brauchtum und dessen Pflege im Vordergrund“, betonen die 1. Vorsitzende Mona Pfend aus Zell a. H. und Häsmeisterin Alisa Kariegus aus Nordrach im Gespräch mit unserer Zeitung und erklären: „Wir sind keine Partyzunft.“ Dennoch stehe natürlich der Spaß und die Freude am närrischen Treiben im Vordergrund.
Die Vorstandschaft
„Wir wollten für uns eine eigenständige Gruppe bilden und sehen uns nicht in der Konkurrenz zu anderen Fasnachtsgruppen und Zünften“, betonen die Beiden. Der Verein wird von einer gut aufgestellten Vorstandschaft getragen.
Die 1. Vorsitzende der Badwald Hexen ist Mona Pfend. Der 2. Vorsitzende ist Pascal Pfend und der 3. Vorsitzender ist Denis Förster. Das Amt der Schriftführerin teilen sich Sabrina Wissmann und Selina Schwenk. Die Kasse wird von Jenny Wehrle und Aline Förster geführt. Häsmeister sind Alisa Kariegus und Alesandra Bellantoni.
Bäuerliche Alltagskleider
Gemeinsam mit Holzschnitzer Berthold Eble aus Nordrach haben die Vereinsmitglieder die Hexenmaske entworfen. Sie hat im Gesicht keine Warzen, sondern ist mit grünen Tannenzweigen bewachsen und über den Augen und am Kinn sprießen kleine Aststücke. Lange graue Haare umranken das Gesicht mit der hohen Stirn, den tiefen Augenhöhlen, der langen Hexennase und dem löchrigen Gebiss.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





