Narrenzunft Zell erweiterte das Gremium und stellt damit die Weichen für die Zukunft. Rolf Herr zum Ehrenmitglied der Narrenzunft ernannt. Klare Absage an die neu gegründete Hexenzunft.
Die Fasend 2026 kann kommen. Mit der Brunnenputzede und der Martinisitzung am gestrigen 11.11. hat die Narrenzunft Zell die Weichen für die Fasend 2026 und gleichzeitig für die Zukunft gestellt. Bei den Neuwahlen wurde Matthias Maier in das Ratsgremium mit aufgenommen. Nach den drei Neuzugängen im letzten Jahr ist der Narrenrat damit auf 13 Mitglieder angewachsen.
Große Zustimmung gab es für Zunftmeister Clemens Halter und seinen Vize Stefan Polap. Alle weiteren Narrenräte wurden en bloc für ein weiteres Jahr in ihren Ämtern bestätigt.
Drei Jungnarrenräte im Einsatz
Ein Hauch von Zeller Fasend wehte bei der Brunnenputzede durchs Zeller Städtle. Die Abteilung der Stadtkapelle begleitete die Narrenräte zum Narrenbrunnen und zum Schlager „Rucki Zucki“ polierten die beiden Jungnarrenräte Christian Becker und Andreas Müller die Brunnenfiguren auf Hochglanz. Sie nahmen es dabei ganz genau: Zum Einsatz kamen auch Zahnbürste und Glanzspray. Derweil wünschte Zunftmeister Clemens Halter wortgewaltig „den Wirtschafte und der Fasend von Zell ein langes Lebe – darauf tu ich mein Glas erhebe!“
Ein überlieferter Brauch ist es, dass am Martinitag der Pachtzins für den Acker bezahlt wird. Max Börsig, dem Dritten im Bunde der Jungnarrenräte, blieb es vorbehalten, in wohlgesetzten Versen von seiner – erfolglosen – Suche nach dem Schneckenacker zu berichten. Trotzdem gab es von ihm den Pachtzins in Form von leckeren Hefeschnecken.
An 70 Tagen für die Zunft tätig
Im vollbesetzten Gasthof „Kleebad“ konnte Zunftmeister Clemens Halter allen voran Bürgermeister Günter Pfundstein, Ehrenzunftmeister und Ehrenmitglieder, Gemeinschaftsführer und Hästräger willkommen heißen.
Zunftschreiber Torsten Heizmann berichtete von einer erfolgreichen Fasend 2025. Der Eintrag ins goldene Buch der Stadt Zell sei für den Narrenrat eine besondere Ehre gewesen. Um alles zu organisieren wurden regelmäßig Ratssitzungen abgehalten und auch die Verbandsarbeit wurde wahrgenommen. „Die Narrenräte waren an 70 Tagen für die Zunft tätig“, berichtete Torsten Heizmann.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





