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Zell am Harmersbach | 16.10.2020

Dritter Flügel ist beim Windpark Hohenlochen eingetroffen

Zwei Flügel sind schon montiert – Die weiteren Flügel werden im November transportiert – Windparkbau geht konzentriert weiter

Foto:
Nächtliches Szenario am Zeller Stadteingang. Ein Windflügel schwebt über dem Hotel »Sonne«. Foto: Josef Stenzel
von Yvonne Schweickhardt

Der Bau des Windparks Hohenlochen in der Ortenau geht konzentriert weiter: Windflügel für die erste der vier Anlagen werden Ende der Woche an Ort und Stelle sein und werden dann fertig montiert. Die restlichen neun Flügel werden im November hochtrans­portiert.

»Die Wetterberichte der letzten Woche hatten Windböen von über 20 Meter pro Sekunde vorhergesagt, die den Einsatz des Selbstfahrers für die 70 Meter langen Flügel tatsächlich unmöglich gemacht haben. Seit Sonntag sieht es besser aus«, so Sebastian Schüßler, seitens badenova Wärmeplus für das Projekt verantwortlich. Diese Woche ist bei guten Wetterbedingungen der dritte Flügel am Anlagenstandort eingetroffen, so dass die Montage der ersten Anlage abgeschlossen werden kann. Am Dienstag waren bereits zwei Flügel montiert.

Der Selbstfahrer reist für zirka zwei Wochen zum nächsten Projekt weiter. Das Vehikel ist ein Unikat und daher sehr gefragt, um Projekte mit Großkomponenten umzusetzen. Um die Abwesenheit des Selbstfahrers effizient zu nutzen, konzentrieren sich die Arbeiten in dieser Zeit auf den Abbau und Neuaufbau des Krans an der Anlage 2. Auch vorbereitende Arbeiten, die während der Stillstandzeiten der letzten Wochen begonnen worden sind, werden fortgesetzt.

Ab November werden die Transporte der Flügel fortgesetzt. Die restlichen Rotorblätter werden nach Bedarf in den kommenden Wochen in Zell eintreffen.

So werden nach und nach die weiteren Anlagen montiert. Grundsätzlich dürfen bei zu starken Winden keine Kranarbeiten durchgeführt werden und bei zu starken Böen wird aus Sicherheitsgründen der Kranausleger eingefahren, d. h. waagrecht auf den Boden gelegt.

Wärmeplus und ihre Partner haben den Transport optimiert: Der Selbstfahrer startet nun schon um 3:30 Uhr morgens, um auch den ersten Bewegungen des Berufsverkehrs besser aus dem Weg zu gehen und den direkten Anwohnern entgegenzukommen.

»Bei den Transporten haben wir gesehen, dass das Selbstfahrer-Team einen guten Job macht und sehr verantwortungsvoll und sicherheitsorientiert zu Werke geht. Die Rückmeldungen auf dem Weg sind sehr positiv. Die Leute haben Verständnis und zeigen unglaublich großes Interesse. Manche reisen extra zu diesem Anlass an und verfolgen tagelang den Transport und die Arbeiten im Wald – selbst bei schlechtem Wetter und geringen Temperaturen«, berichtet Sebastian Schüssler von Wärmeplus. Er bedankt sich ausdrücklich auch für die Herzlichkeit, die die Menschen dem Team entgegen bringt. Manche Anwohner laden das Personal mitten in der Nacht bzw. am frühen Morgen zum Kaffee ein und bieten Verpflegung an.

Bezüglich der Transporte der insgesamt zwölf 70 Meter langen Windflügel liegt Wärmeplus hinter dem Zeitplan. Der Flansch hatte nicht auf den Adapter am Selbstfahrer gepasst und hätte somit auch nicht auf die Anlagennabe gepasst. Bei Großkomponenten mit komplexen Fertigungsverfahren (wie z. B. in der Luftfahrt), die noch dazu ein sehr hohes Eigengewicht haben, kann dies vorkommen. Der Flansch der Komponenten ist nachträglich von Enercon in die Soll-Form gebracht worden, so dass die Flügel wieder befestigt werden können. Ziel ist die Inbetriebnahme von einer oder mehreren Windanlagen in 2020.

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Windpark Hohenlochen

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