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Zell am Harmersbach | 27.09.2019

Förderverein Zeller Kunstwege will die Kunst weiter in der Stadt verankern

Vorstand ermittelt Optimierungspotenzial – Wunsch nach aktiverem Vereinsleben soll Rechnung getragen werden

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Der Förderverein Zeller Kunstwege hat wieder einen kompetenten Vorstand (von links nach rechts): Bruno Emmerich, Ludwig Börsig, Daniel Lehmann, Wolfgang Hilzensauer, Armin Göhringer, Roland Mauch und Albert Reichenbach. Nicht im Bild sind Maria Hättig und Bertin Gentges. Foto: Susanne Vollrath
von Susanne Vollrath

Der Förderverein Zeller Kunstwege hatte sich am Mittwochabend in den »Klosterbräustuben« zu seiner Mitgliederversammlung getroffen. Es wurde gewählt. Daniel Lehmann bleibt 1. Vorsitzender. Ansonsten hat sich der Vorstand erwartungsgemäß nur leicht verändert.

»Danke an alle, die sich rund um die Zeller Kunstwege engagieren – ob haupt- oder ehrenamtlich«, schickte Daniel Lehmann zu allererst einen herzlichen Gruß in die Runde.

Die Wahlen ergaben, dass Daniel Lehmann 1. Vorsitzender des Zeller Kunstwege Fördervereins bleibt. Der neue 2. Vorsitzende ist Wolfgang Hilzensauer. Armin Göhringer bleibt dem Vorstand als Beirat erhalten. Mit ihm bilden Bruno Emmerich, Albert Reichenbach, Roland Mauch, Bertin Gentges und Maria Hättig das Gremium. Um die Finanzen kümmert sich weiterhin Ludwig Börsig.

Wege zur Kunst

Die Idee zu den Zeller Kunstwegen stammte von Armin Göhringer und Ulli Nagel. Die beiden hatten das Bedürfnis, der Kunst in Zell einen besseren Standpunkt zu verschaffen. Sie gewannen Mitstreiter, stießen bei der Stadt Zell auf positive Resonanz und trugen die Idee weiter und weiter. Die Kunst auf dem täglichen Weg, das ist das Spannungsfeld, dem sich die Zeller Kunstwege verschrieben haben. Nicht wenige der im öffentlichen Raum ausgestellten Großskulpturen sind in wacher Erinnerung geblieben. Da war zum Beispiel die nackte Frauenfigur vor dem Pfarrheim, die eines Morgens verhüllt auf ihrem Sockel stand oder die tonnenschwere Marmorarbeit, bei deren Aufbau der Bauhof ganz schön zu kämpfen hatte. Wer hatte nicht über die Krake am Rathaus gesprochen und zu diesem Kunstwerk eine eigene Meinung gehabt. Es gab Installationen im Gewerbekanal, zahlreiche Skulpturen im Stadtpark. Jetzt soll die Kunst wieder mehr ins Stadtzentrum rücken. Mit Bruno Fegers Hagebutten am Hirschturm ist dazu ein erster Schritt getan.

Die aktuellen Kunstwege bestehen aus Dauerleihgaben. Sie bleiben bis zum Frühsommer 2020 in Zell. Was dann genau passiert, muss noch geplant werden. Die neue Aktion soll unter das Motto »Zeller Kunstwege – Wege zur Kunst« gestellt werden. Das Ziel: der Kunst in Zell eine angemessene Plattform zu bieten. Denn Kunst, Galerien, Künstler, Kunstinteressierte gibt es in Zell. »Es wäre schade, wenn wir das Potenzial nicht ausnutzen würden«, meinte Lehmann. Die Kunstwege sollen lebendig sein. Ein möglicher Ansatzpunkt um dieses Ziel zu erreichen könnte sein, Kunst öffentlich direkt am Weg entstehen zu lassen. Auch offene Ateliers könnten auf Interesse stoßen. Der Verein will sich Standortfragen stellen, die Kommunikation verbessern, sich öffnen, erweitern, nachhaltige Jahresprogramme auflegen. Aktivitäten – Themen – Orte: Es gibt viel zu tun!

Was gut lief und was weniger gut

Das eingangs erwähnte Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Helfer ist zum Beispiel regelmäßig bei den Kunstwegeführungen gefragt. Schade war, dass die »Nacht der Museen« im letzten Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen war. In ihrem Rahmen sollte ein Straßenkunst-Projekt für Kinder angeboten werden. Schade war auch, dass von drei angebotenen »Künstler hautnah«-Terminen nur einer wirklich stattfand. Sehr gut besucht war indes die Matinée. Die Kunstwegeführungen in Verbindung mit einer Vernissage in einer der Zeller Galerien finden ebenfalls ihr Publikum.

Mehr Miteinander

Ein gutes Dutzend Mitglieder und Kunstinteressierte war zur Versammlung gekommen. Insgesamt hat der Verein aktuell 48 Mitglieder, Privatpersonen, aber auch zahlreiche Unternehmen. Viele sind gerne bereit, das Anliegen des Vereins finanziell zu fördern, ist sich Lehmann sicher. Auf aktive Teilnahme am Vereinsleben legt ein gewisser Teil der Mitgliedschaft allerdings bisher eher weniger Wert. Wie man mehr Schwung ins Miteinander bekommt und den Verein weiterentwickeln könnte, darüber wird sich der neue Vorstand in den kommenden Jahren Gedanken machen. Ein erster Schritt ist schon getan. Es wird ein Künstlerstammtisch etabliert, zu dem selbstverständlich auch alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Unter dem Schlagwort »Teilhaben am Verein« sollen weitere Aktivitäten und Maßnahmen entwickelt werden.

Der neue 2. Vorsitzende Wolfgang Hilzensauer hatte schon einmal vorgedacht und etliche Dinge aufgeschrieben, die vorangetrieben werden könnten. Es waren nicht nur Dinge mit organisatorischem Optimierungspotenzial, die dem bildenden Künstler und gelerntem Maschinenbau-Ingenieur im Ruhestand mit Management-Erfahrung aufgefallen waren. Das Nutzungskonzept für den Rundofen wird zu einem Thema werden, bei dem auch die Kunstwege ihre Sicht der Dinge einbringen wollen. Auch das Thema »Malerei« soll in die Kunstwege integriert werden.

Dass die Qualität der ausgestellten Kunst sich sehen lassen kann, zeigt übrigens ein aktueller Verkauf. Die Skulptur »Square Dance« von Manfred Emmenegger-Kanzler wird den Stadtpark bald verlassen. Die Uni Darmstadt hat sie erworben.

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