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Zell am Harmersbach | 12.03.2018

Zeller AWO macht sich für Seniorenbeirat stark

Vorstand wurde einstimmig bestätigt – Ehrungen für 40- und 50-jährige Mitgliedschaften

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Für jahrzehntelange Vereinstreue ehrte Heinz Engelhardt (stehend): Die 97-jährige Johanna Braun (von links), Klara Braun, Josef Baumann. Foto: Inka Kleinke-Bialy
von Inka Kleinke-Bialy

»Die AWO hat im letzten Jahr Beeindruckendes geleistet«, würdigte Ehrenvorsitzender Siegfried Eberle auf der Mitgliederversammlung am Samstag die Aktivitäten des Zeller Ortsvereins. Der will die Einrichtung eines Senioenbeirats unterstützen.

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Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung im Zeller Kultur- und Vereinszentrum wurden mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen bewirtet.
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Für jahrzehntelange Vereinstreue ehrte Heinz Engelhardt (stehend): Die 97-jährige Johanna Braun (von links), Klara Braun, Josef Baumann.
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Noch immer in der AWO aktiv: Das kurze Prozedere zur Entlastung des Gesamtvorstandes leitete der Ehrenvorsitzende Siegfried Eberle.

Über dreißig Mitglieder konnte der Vorsitzende Heinz Engelhardt am Samstagnachmittag zur Jahreshauptversammlung im Kultur- und Vereinszentrum begrüßen. An frühlingshaft eingedeckten Tischen gab es Kaffee und Kuchen, auf jedem Teller leuchtete ein AWO-Glückskäfer aus Schokolade.

Bei der Totenehrung hob der Vorsitzende besonders den Verlust Eckhard Hubers hervor. Dieser war 40 Jahre lang Vereinsmitglied sowie seit 2006 als Beisitzer »eine tragende Säule im Vorstand« gewesen; als Dank für sein soziales Engagement im Senioren-, Kinder- und Jugendbereich hatte er letztes Jahr die goldene Ehrennadel erhalten.

In seinem Jahresrückblick betonte Heinz Engelhardt, dass in den Vorstandssitzungen der letzten zwölf Monate besonders über die Frage der Einrichtung eines Seniorenbeirats in Zell und der eventuellen Beteiligung der AWO diskutiert worden sei. Hierzu habe die Stadt Anfang dieses Jahres interessierte Menschen aus Zell einladen wollen um zu klären, welches tatsächliche Interesse für eine Beteiligung bestünde.

»Wir haben unser Interesse angemeldet. Bisher erfolgte aber noch keine weitergehende Reaktion der Stadt«, bedauerte der Vorsitzende. Im Vorfeld habe es offenbar allerdings auch Missverständnisse gegeben bezüglich dessen, was von einzelnen Bürgern angeregt worden sei, stellte er die Frage nach einer Verwechslung von Seniorenbeirat und Seniorenbüro in den Raum. »Da sollte nochmal darüber nachgedacht werden, ohne sich und die anderen möglichen Beteiligten unter Druck zu setzen.«

Vielfältiges Engagement

Die Bilanz von Heinz Engelhardts Aktivitätenbericht für 2017 hingegen fiel rundherum positiv aus, beispielsweise betreffs der Aktionen für Kinder wie Stadtranderholung, Sommeratelier, Walderlebnistag und Herbstbasteln. Überdies unterstützte die AWO erneut den Weltkindertag sowie »Klasse 2000«, wobei Letzteres ein Programm zur Gesundheitsförderung und Erziehung darstellt.

Ein voller Erfolg zudem waren die beiden ganztägigen AWO-Ausflüge sowie das erstmals im Herbst statt im Frühjahr durchgeführte Fest für Flüchtlinge – sowohl von den hohen Beteiligungszahlen als auch von der Durchführung her. Allen beteiligten Helfern dankte der Vorsitzende ausdrücklich. Darüber hinaus »konnten wir wieder Hilfe in Einzelfällen leisten«, betonte er.

Ein Wermutstropfen bei alledem: »Wir haben mehr verbraucht, als wir eingenommen haben«, fasste der Vereinsvordere den Füllstand der einwandfrei geführten Kasse zusammen. Da an den Ausgaben nicht viel zu machen sei, müsse man sich im Vorstand Gedanken über eine Erhöhung der Einnahmen machen.

Hoffen auf Ergebnis der Landessammlung

Umso mehr hofft der 135 Mitglieder starke Ortsverein auf einen Erfolg der Landessammlung, die in der letzten Woche stattgefunden hat und für die von der Zeller AWO Schreiben an rund 300 Betriebe und Unternehmen der Raumschaft versandt als auch Artikel in der örtlichen Presse veröffentlicht wurden. Denn: Nachdem die Zeller AWO viele Jahre von Haus zu Haus gesammelt hat, muss sie die Sammlung seit dem vergangenen Jahr aus Kapazitätsgründen »anders organisieren«, wie Heinz Engelhardt erklärte.

Des Weiteren berichtete er beispielsweise von der Kreisvorstandsversammlung (KDK), die im vergangenen Oktober in Seelbach stattgefunden hatte: »Wir konnten einen sehr interessanten Vortrag über die Schulsozialarbeit von Tobias Kollmer hören« – dem rührigen Leiter der AWO-Stadtranderholung in Zell.

Für wünschenswert erachtete Heinz Engelhardt bei der KDK eine intensivere Einbindung der Ortsvereine, beispielsweise unter einem Punkt »Ortsvereine berichten von ihrer Arbeit.« Dieses Anliegen hätte er anlässlich der Zeller Jahreshauptversammlung gerne der Vorsitzenden des AWO Kreisverbandes Ortenau vorgetragen: Monika Schmidt. Die aber hatte ihr Erscheinen in Zell aufgrund einer Grippe absagen müssen.

Ehrungen für jahrzehntelange Vereinstreue

Nachdem die versammelten Mitglieder – der Empfehlung des Ehrenvorsitzenden Siegfried Eberle folgend – dem Gesamtvorstand einstimmig ihr Vertrauen ausgesprochen hatten, ehrte dessen Vorsitzender Klara Braun für 40 Jahre sowie Johanna Braun und Josef Baumann für jeweils 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Für ihre Treue dankte Heinz Engelhardt mit Urkunden, Ehrennadeln und Präsenten in Form des roten AWO-Schals und Wein. Drei weitere Jubilare waren wegen Urlaub oder Krankheit verhindert und konnten ihre
Ehrung daher nicht persönlich entgegennehmen: Achim Brandenbusch, Frieder Isenmann und Rosa Wellmann.

Nach einer Pause am Ende des offiziellen Teils ließ Hans-Peter Esslinger als Mitglied des 1949 gegründeten AWO Ortsvereins als auch des Kreisvorstands die Ausflüge der Jahre 2013 bis 2017 in Bildern Revue passieren.

Kontakt: Telefon 07835/ 6345999, E-Mail awo.zell@gmx.de; www.awo-zell.de.

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Schlagworte:
AWO Ortsverein Zell am Harmersbach, Ehrungen

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