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Zell am Harmersbach | 13.11.2017

Einsatz für die Feuerwehren nach Starkregen am Sonntag

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Die Lage im Blick behielt die Feuerwehr Zell a. H. bei ihren ­Kontrollfahrten. Foto: Feuerwehr Zell am Harmersbach
von Schwarzwälder Post

Starker Wind und ergiebige Regenfälle haben nicht nur die Wasserläufe im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg, sondern auch die Auftragsbücher des Führungs- und Lagezentrums und der Polizeireviere gefüllt. Die Gesamthöhe der Sachschäden kann noch nicht beziffert werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Foto: Feuerwehr Zell am Harmersbach
Starkregen verwandelte am Sonntag den am »Sonnenparkplatz« eigentlich ruhig dahinplätschernden Harmersbach in ein wildes Flüsschen.
Foto: Feuerwehr Zell am Harmersbach
Die Lage im Blick behielt die Feuerwehr Zell a. H. bei ihren ­Kontrollfahrten.

Aufgrund der Niederschläge traten am Sonntag der Harmersbach, die Nordrach, der Erlenbach sowie der Dorfbach in Unterentersbach über die Ufer. Die Feuerwehr Zell a. H. führte mehrere Kontrollfahrten durch. Zudem wurden Rad- und Fußwege entlang der Bäche aufgrund des Hochwassers vorsorglich gesperrt.

Auch in Steinach rückte die Feuerwehr zu Hochwassereinsätzen aus. Hiervon betroffen war die Bahnunterführung auf der B33. Aufgrund von verstopfen Abflüssen konnte das Wasser dort nicht mehr abfließen. Die Abflüsse wurden durch die Feuerwehr gesäubert. Des weiteren war der Welschensteinach-Bach aufgrund der Regenfälle angestiegen, so dass er an verschieden Stellen im Dorf drohte über das Ufer zu treten. Die Feuerwehr kontrollierte die entsprechenden Engstellen, um bei Bedarf schnell agieren zu können. Es war kein weiterer Einsatz erforderlich, da sich das angeschwemmte Gehölz nicht an den Brücken verkeilte.

Die Polizei teilte mit, dass zwischen 13 Uhr und kurz vor Mitternacht am Sonntag rund 30 unwetterbedingte Einsätze zwischen Au am Rhein, Forbach, Wolfach und Ringsheim gezählt wurden. Während die überwiegende Anzahl der Anrufer randvolle Bachläufe, umgestürzte Bäume und schwer passierbare Unterführungen ohne nennenswerte Schäden meldeten, mussten an zwei Rohbauten in Offenburg und Gaggenau Sturmschäden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro bilanziert werden. An einem Bauvorhaben in der Straße „Im Feld“ in Gaggenau wurde der ungedeckte Dachstuhl eines Einfamilienwohnhauses aus den Ankern gerissen und das zugehörige Gerüst umgeworfen. Ein daneben befindlicher Baukran geriet durch die starken Windböen ebenfalls in bedrohliche Schieflage. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen etwa 80.000 Euro betragen. In der Offenburger Oststadt sorgten die mit dem Unwetter einhergehenden Wassermassen für Unbehagen einer Eigentümergemeinschaft. Auf dem Flachdach eines Mehrfamilienhauses in der Hildastraße hatten sich rund 40.000 Liter Wasser gesammelt und so die Statik des Gebäudes bedroht. Hinzugerufenen Einsatzkräften der Feuerwehr Offenburg gelang es am späten Abend das Wasser abzupumpen und somit größeren Schaden abzuwenden.

In mehreren Gemeinden kam es zudem zur Störungen in der Stromversorgung durch Bäume, die in die Freileitungen stürzten und Kurzschlüsse auslösten. Die Sicherheitssysteme reagierten unverzüglich und unterbrachen die Stromversorgung. Die Mitarbeiter von Netze Mittelbaden waren schnell vor Ort im Einsatz, um die Bäume aus den Leitungen zu schneiden, bevor durch Netzumschaltungen und unter Einsatz von Notstromaggregaten alle Kunden nach und nach wieder sicher mit Strom versorgt werden konnten. Heute Morgen haben die Reparaturarbeiten begonnen, die voraussichtlich die ganze Woche andauern werden: Beschädigte Masten müssen ausgetauscht und Leiterseile kontrolliert und repariert werden. Gleiches gilt für umgeknickte Dachständer, die erneuert werden müssen.

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