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Zell am Harmersbach | 29.05.2017

AWO-Fahrt nach Dudenhofen/Pfalz zum »Spargelhof Zürker«

Führung durch die Spargelfelder

Teilnehmer ließen sich die Laune vom Wetter nicht vermiesen

Foto:
Spargel ist ein Edelgemüse, das sehr frisch in den Handel kommen muss. Wie das gewährleistet wird und noch vieles mehr, erfuhren die Teilnehmer der Spargelfahrt vom Chef des »Spargelhofs Zürker«. Foto: AWO Zell
von Hans-Peter Eßlinger

Ein fast vollbesetzter Bus machte sich auf den Weg in die Pfalz. Zurück kamen Teilnehmer, die bestens über Spargelanbau und Spargelernte Bescheid wissen. Auch der ein oder andere Trick zur Zubereitung des Gemüses war auf der Heimfahrt im Gepäck.

Als am Freitag um 11 Uhr der fast vollbesetzte Bus Biberach verlassen hatte, war die Hoffnung aller Teilnehmer groß, dass sich die Wetterlage doch noch bessern könnte. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins Zell, Heinz Engelhardt, und dem Verteilen von gespendeten Brezeln an die Teilnehmer aus Oberharmersbach, Zell und Biberach war die Anfahrt nach Dudenhofen (nahe Speyer) in gut 1,5 Stunden bewältigt.

Begrüßt durch den Chef des »Spargelhofs Zürker« ging es sofort unter fachkundiger Führung durch die Spargelfelder zur großen Sortierhalle. Dort fand ein kurzer »Spargelunterricht« statt. Nach den Ausführungen wissen nun alle bestens Bescheid über den Spargelanbau und die Spargel­ernte. Es gab interessante Hinweise, so zum Beispiel, dass schon 400 vor Christus der Spargel als Heilpflanze im Mittelmeerraum angebaut wurde (in Dudenhofen ab 1870), dass für das Einrichten eines Spargelfeldes pro Hektar zunächst ungefähr 20.000 Euro investiert werden müssen, dass nach zehn Jahren ein Feld nicht mehr beerntet werden kann und danach ein Fruchtwechsel stattfindet, indem anderes Gemüse kultiviert wird.

Ernte bei jedem Wetter

Während der Erntezeit wird auf dem Spargelhof bei jedem Wetter gestochen. Dafür sind ungefähr 100 Erntehelfer aus Rumänien im Einsatz. Der Spargelerzeuger berichtete auch vom Spargelfest, das während der Spargelzeit jeden Sonntag in der Festhalle in Dudenhofen stattfindet. Dort werden zwischen 250 und 350 Kilogramm Spargel verzehrt. Noch nicht besonders großflächig verbreitet ist in Deutschland der Anbau von grünem Spargel. Der nimmt nur etwa zehn Prozent ein. Im Mittelmeerraum sei der Anteil wesentlich höher, so der Chef des Spargelhofs. Ob das daran liegt, dass die grüne Variante nicht geschält werden muss? Der Experte konnte auch manche Frage über die Spargelzubereitung beantworten, was natürlich die Hausfrauen interessierte.

Nach der Appetitanregung ging es dann zur Verkostung dieser göttlichen Speise ins Restaurant von Zürkers Hofladen. Dort wurde zunächst als Vorspeise ein Spargelsüppchen aus der Terrine serviert, anschließend vom Buffett eine Auswahl verschiedenster Gerichte rund um den Spargel. Alle waren begeistert von der Kochkunst des Juniorchefs. Nicht fehlen durfte natürlich ein beziehungsweise mehrere Tropfen des Pfälzer Weins.

Angeregt vom Programm wurde im Hofladen kräftig eingekauft. Somit wird auf dem Speiseplan der Teilnehmer demnächst mit Sicherheit etwas aus dem Hofladen stehen.

Kaffeepause in Rastatt

Weiter ging die Fahrt nach Rastatt zur obligatorischen Kaffeepause, wobei das »Schlosscafé Favorite« von der Reiseleitung als Ziel auserkoren wurde. Fürstlich wie die Einrichtung waren auch Kaffee und Kuchen. Die
Laune der Teilnehmer war weiterhin gut. Der Wettergott ließ sich davon anstecken, die Sonne begleitete die Teilnehmer zurück in die Heimat.

Der AWO-Vorsitzende Heinz Engelhardt bedankte sich beim Reiseleiter Hans-Jörg Trinkaus für die Organisation, bei Busfahrer Hermann von »Messmer« für die sichere Fahrt und bei allen Reisenden für ihre Teilnahme, verbunden mit dem Wunsch im Herbst wieder mit der AWO auf Tour zu gehen.

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