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Zell am Harmersbach | 18.01.2017

Straßenbenennung und Bahnhofs­gestaltung im Fokus

Historischer Verein steckte in der Mitgliederversammlung Ziele ab

von Dieter Petri

Ein Tag nach der Stadtratssitzung, in der im Grundsatz eine kritische Kommentierung der Hindenburgstraße mehrheitlich beschlossen wurde, diskutierte auch der Historische Verein über die von ihm anvisierte Straßenbenennung.

Ein Schwerpunkt soll weiterhin die historische Nutzung des Bahnhofs­gebäudes sein. Einstimmig wurde das Konzept für die weitergehende Ausstattung zweier Historischer Schaufenster zur Bahn­geschichte begrüßt. Der Verein hofft dabei auf die Zustimmung des Stadtrats.

Am gestrigen Dienstagabend trafen sich 17 Mitglieder des Historischen Vereins Zell in den »Klosterbräustuben« zu einer Mitgliederversammlung. Zunächst blickte der Vorsitzende Bertram Sandfuchs zurück auf die Aktivitäten im Jahre 2016. Er freute sich, dass die Historischen Schaufenster zur Bahngeschichte nach wie vor von vielen Besuchern betrachtet werden. Er dankte den Mitgliedern, die sich regelmäßig um die Bahnhofsuhr kümmern.

Die Erfolgsgeschichte solle im Jahr 2017 fortgesetzt werden. Konkret will der Verein den Stadtrat bitten, ihm auch künftig die zwei Schaufenster auf der Bahnsteigseite für die Präsentation der Bahngeschichte zu überlassen. Die beiden Schaufenster zur Straße hin könnten von einem anderen Verein oder vom Stadtmarketing in Anspruch genommen werden. Der Verein würde es begrüßen, wenn die Narrenzunft ihrerseits die in der Güterhalle abgestellten Kutschen für die Bahnhofsbesucher einsehbar machte.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand ein Referat des Vorsitzenden über den neuen »Denkmalpflegerischen Werteplan«. Er wurde von einer Kommission des Landesdenkmalamtes im vergangenen Jahr erstellt und mit einem Arbeitsheft (Nr. 22) öffentlich gemacht. Im Land Baden-Württemberg sind es lediglich 115 Städte, denen ein Historischer Stadtkern bestätigt wird. Dazu zählt die Stadt Zell am Harmersbach; selbstverständlich auch die Nachbarstadt Gengenbach, nicht jedoch die Stadt Offenburg.

Der Werteplan erfasst nicht nur Gebäude, sondern auch historische Freiflächen, wie z. B. Gärten auf dem ehemaligen Stadtgraben. Grundsätzlich stellt der Plan in Zell eine hohe Zahl an historisch bemerkenswerten Gebäuden und Anlagen fest. Er räumt allerdings ein, dass nicht alle den Rang eines Kulturgutes beanspruchen können, sondern zu den weiter zu untersuchenden »Prüffällen« zählen. Insgesamt ist von 80 historisch bemerkenswerten Objekten die Rede, von denen Sandfuchs der Versammlung einige vorstellte.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Einbeziehung von Betongebäuden, die für die Architekturgeschichte typisch sind. In der Aussprache über den Werteplan unterstrich Bürgermeister Günter Pfundstein die Bedeutung der Feuergässchen. Seiner Ansicht nach würde ihre öffentliche Begehbarkeit den historischen Reiz der Stadt für Einheimische und Besucher erhöhen. Als Vorbild für diese Besonderheit nannte Heinz Scherzinger die Stadt Schiltach.

Für die Erläuterungen zu Straßen- und Gewann-Namen hat der Verein eine Kommission gebildet. Sie wird sich im März ein weiteres Mal treffen. Sobald ein Ergebnis vorliegt, werde man es dem Stadtrat vorlegen. In der Aussprache wollte Hans-Martin Moll wissen, wie sich der Verein zum jüngsten Beschluss des Stadt­rats stelle, die Hindenburgstraße kritisch zu kommentieren. Sandfuchs erklärte, dass die Kommission grundsätzlich noch keine spruchreifen Untertitel erarbeitet habe.

Bernhard Kähms legte der Versammlung den Kassenbericht vor. Die Haupteinnahmequelle bilden die Mitgliedsbeiträge. Die wichtigste Ausgabe macht die Bezahlung der Jahresbände »Die Ortenau« aus. Wolfgang Krämer und Hansjörg Wörner hatten die Kasse geprüft und empfahlen eine Entlastung, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.

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