»Kleinstadtpioniere« tagen in Zell

Szenario-Gruppe entwickelt das Projekt »Zell 2030« weiter

Im Rahmen des Forschungsprojektes »Potenziale peripherer Kleinstädte – ExWoSt« steht Zell am Harmersbach ein langes Wochenende bevor.

Am Freitag und Samstag trifft sich die Szenario-Gruppe zur II. Szenario-Werkstatt im Dorfgemeinschaftshaus in Unterentersbach. Die Szenario-Gruppe setzt sich aus 30 Bürgerinnen und Bürgern aus Zell zusammen, die das Projekt »Zell 2030« unterstützt und zusammen mit der Forschungsassistenz der Hochschule Neubrandenburg unter Leitung von Prof. Dehne Szenarien für Zell entwickeln soll. Viele Mitglieder der Szenario-Gruppe waren unter anderem aktiv bei der Einwohnerversammlung im Juni beteiligt. Nun gilt es an den Ergebnissen der Versammlung weiter zu arbeiten und unter der wissenschaftlichen Begleitung der Forscher aus Neubrandenburg Zell positiv zu entwickeln.

Am Montag und Dienstag sind dann Vertreter der Städte des Forschungsprojektes in Zell, um sich in der sogenannten »Erfahrungswerkstatt« über den Status und den Fortschritt in den Städten auszutauschen. Geleitet wird dieser 2-tägige Workshop wie schon die Szenariowerkstatt von der Forschungsassistenz  der Hochschule Neubrandendburg.

Zudem sind Vertreter des BMUB (Bundesministerium für Bau-, Umwelt- und Reaktorsicherheit) und BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung) in Zell zu Gast und nehmen an dem Workshop teil.

Das Projekt ist vom Bundesministerium ausgeschrieben und acht Städte sind in dieses Forschungsprojekt mit aufgenommen worden. Die Bürgermeister und Vertreter der Städte kommen aus ganz Deutschland nach Zell, die Stadt Malente hat mit Abstand die längste Anreise, gefolgt von  Beverungen, Rodewisch, Mücheln, Großschönau, Bad Lobenstein, und Kastellaun. Zell freut sich auf seine Gäste. Neben der Tagung in der »Villa Haiss« ist noch Platz für ein kleines Rahmenprogramm.

 

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