Schwarzwaldverein Oberharmersbach genießt einen Tag entlang der Gutach
Die 13 Wanderfreunde starteten gemeinsam mit Hündin Emmy in Fahrgemeinschaften nach Hornberg. Von dort aus brachte die Schwarzwaldbahn die Gruppe in nur 13 Minuten nach Triberg – eine eindrucksvolle Strecke, auf der 238 Höhenmeter bewältigt und insgesamt 18 Tunnel durchfahren werden.
Die Wanderung auf dem Franz-Göttler-Weg, erbaut in den Jahren 1963/64, begann am Bahnhof Triberg. Unter der Führung von Brunhilde und Heinrich Brosemer erreichte die Gruppe bald den Alpirsbacher Wasserfall. Interessant war die Information, dass der Wasserverlauf aus sicherheitstechnischen Gründen für die Bahnlinie verändert wurde und das Wasser heute über künstlich angelegte Kaskaden talwärts fließt.
An einer Schutzhütte des Schwarzwaldvereins wurde eine gemütliche Rast eingelegt, bevor der Weg an der Franz-Göttler-Gedenktafel und später am Steinbis vorbeiführte. Bei Himmelreich hofften alle auf die Zugeinfahrt in die Niederwasser-Kehrschleife – leider wurde der richtige Moment verpasst. Dafür beeindruckte wenig später ein Wegdurchbruch zwischen zwei Felsen. Am Bach stieß die Gruppe auf ein großes Holznasslager und genoss die Blicke hinüber zum Rappen- und Schlossfelsen auf der anderen Talseite.
Bis zum Sandbühl ging es auf wunderschönen Pfaden vorbei an steilen, felsigen Hängen. Ständiges Vogelgezwitscher begleitete die Wanderer, während der Weg immer wieder bergauf und bergab führte – stets entlang der Gutach und der Bundesstraße 33.
Beim Dorf Niederwasser bot sich ein schöner Blick hinauf zum Feierabendfelsen auf der gegenüberliegenden Seite. Am Omnibus-Bänkle wurde zunächst vergeblich auf den Bus gewartet, weshalb schließlich der Entschluss fiel, weiterzuwandern. In Hornberg konnten sich alle am Lebensquell-Trinkbrunnen mit frischem Wasser erfrischen – nur ein kühles Ketterer Bier hätte noch gefehlt.
An der großen Duravit-Deko-Toilettenschüssel vorbei ging es schließlich zurück zum Bahnhof. Dort angekommen kam die Frage auf: „Wann fährt eigentlich der Zug?“ – bis wieder einfiel: „Ach, die Gruppe ist ja mit dem Auto gekommen!“
Auf dem Heimweg meldeten sich Hunger und Durst deutlich, sodass der Weg direkt zu Weber’s Esszeit führte, wo der gelungene Wandertag gemütlich ausklang.





