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Oberharmersbach | 31.10.2019

Missionskreis übergab Spenden

Franziskanische Schwestern berichteten von ihrer Arbeit in Nordindien – Wichtig ist die gesellschaftliche Hilfe

Foto:
Sr. Margitta und die indischen Mitschwestern konnte aus den Händen von Petra Benz, Hildegard Bohn und Monika Bleier eine Spende in Höhe von 600 Euro vom Missionskreis Oberharmersbach entgegen nehmen. Foto: Martina Boschert
von Martina Boschert

Der Missionskreis Oberharmersbach unterstützt die Arbeit der Franziskanischen Schwestern in Nordindien. Beim Missionsteam wurde eine Spende in Höhe von 600 Euro übergeben. Außerdem spendeten Alfred und Inge Brucher 500 Euro für Kenia.

Foto: Martina Boschert
Die Schwestern Sr. Maria und Sr. Lisiya zeigten im Rahmen des Gottesdienstes am Missionssonntag einen indischen Tanz.

Jährlich lädt der Missionskreis anlässlich des Missionssonntags Referenten ein, die einen direkten Bezug zur Missionsarbeit haben. Dieses Jahr brachte Schwester Margitta vom Kloster Erlenbad auf Einladung vier indische Mitschwestern mit, die zum Konvent gehören. Bereits im Gottesdienst wurden die Besucher mit indischen Tänzen überrascht, was ein sehr buntes und ansprechendes Bild bot.

Stellvertretend für die indischen Schwestern begrüßte Sr. Lima die Anwesenden und zeigte anhand von Bildern von ihrer Arbeit. Die Bilder gaben Einblicke von den sozialen Aktivitäten, welche sich auf 35 Dörfer in der Umgebung verteilen. Hierzu gehören Gesundheitspflege, Bildung, Stärkung der Frauenrechte, Aufklärung, Umweltschutz, Feste, Ausbildung, Bewusstsein für Alkohol und Drogenkonsum, Ernährung in Bezug auf Eigenversorgung. Sie decken mit ihrer Arbeit ein großes Spektrum an gesellschaftlichen Arbeiten ab. Eine eigens angestellte Ärztin stellt in Kooperation mit einem Krankenhaus für diese Dörfer die medizinische Versorgung sicher. Für regelmäßige Sprechstunden nehmen die Menschen lange Wege auf sich, teils immer noch mit Ochsenwagen.

Wichtig ist ihnen hierbei nicht die Missionierung, sondern die gesellschaftliche Hilfe. Besonders die Ermutigung der Frauen in der Gesellschaft. Dies ist auch der Punkt, welcher politisch gesehen, sehr schwer zu vermitteln ist. Immer wieder gibt es Regierungsprobleme zwischen den Hindus und den Katholiken.

Den indischen Schwestern konnte für ihre Arbeit eine Spende in Höhe von 600 Euro übergeben werden.

Patenschaften laufen aus

Hildegard Bohn informierte die Besucher, dass die Missionsstation in Nkol Avolo, Kamerun, aus Altersgründen der Schwestern geschlossen wurde. Diese Entscheidung, die Station zu schließen, kam vom Provinzial in Polen. Die Missionsstation wurde der Diözese Jaunde überlassen und wird nun von kame­runischen Diözesanpriestern weitergeführt. Die Patenschaften, die der Missionskreis seit 15 Jahren vermittelt, werden somit auslaufen. Es wird kein weiteres Geld mehr überwiesen werden, da man nicht sicherstellen kann, dass es in unserem Sinne verwendet wird. Wir werden aber weiterhin Projekte unterstützen, zu denen wir persönliche Kontakte pflegen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Alfred und Inge Brucher, die uns spontan eine sehr großzügige Spende in Höhe von 500 Euro für das Essensprogramm für Kinder überreicht haben. Wir werden diese Spende nach Kenia, dem Waisenhaus von Kifafa, zukommen lassen. Hier sagen wir auf Suaheli – Asante Sana.

Dank an die treuen Besucher

Der Mittagstisch, Kaffee und Kuchen und der Verkauf von Transfair-Produkten, Holzofenbrot von Theresia Lehmann rundete das Angebot beim Missionssonntag ab. Ein herzliches Dankeschön geht wie immer an unsere treuen Besucher. Nur mit ihrer Unterstützung kann der Missionskreis weiterhin die vielfältigen Kontakte zu den aufgebauten Missionsprojekten in Afrika und Indien weiterführen.

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Missionskreis Oberharmersbach

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