Gemeinsam machten die Senioren Ferien im Bayrischen Wald

Oberharmersbacher Senioren erlebten schöne Tage im südlichen Bayrischen Wald um Neureichenau

Am Samstag, 9. September, fuhren 39 Seniorinnen und Senioren in die Seniorenferien nach Neureichenau am Fuße des Dreisselberges, Nähe des Dreiländerecks Bayern, Österreich, Böhmen.

Um sieben Uhr war Abfahrt in Oberharmersbach. Die Fahrt ging über Karlsruhe, Nürnberg, Regensburg bis nach Neureichenau. Am Hotel angekommen, wurden die Zimmer bezogen und zu Abend gegessen. Die Unterbringung und Verpflegung im Hotel waren bestens. Das Wetter war nicht so beständig, Regen und Sonne wechselten sich ab.

Am nächsten Tag (am Sonntag) ging es nach dem Frühstück mit dem Reiseleiter, der viel über Land und Leute zu erzählen wusste, nach Altreichenau zum Gottesdienst. Pfarrer Haas, der auch dabei war, zelebrierte mit dem zuständigen Pfarrer vor Ort den Gottesdienst. Anschließend ging es zur Rundfahrt durch den Bayrischen Wald: durch den Nationalpark, nach Zwiesel, Bodenmais bis nach Arnbruck zum Weinfurter Glasdorf. Die Ferienmacher waren überwältigt, was es hier zu sehen gab und angeboten wurde.

Durch Zusammenarbeit von Künstlern und Hand­werkern kann das Glasdorf
eine einzigartige schöpferische, kreative und gestalterische Glaskunst anbieten. Rund zweihundert Fachleute, Künstler, Kunsthandwerker, Dekorateure und Floristen leben und arbeiten im Glasdorf. Alle ausgestellten Produkte werden zum Kauf angeboten, sogar eine Kollektion von Swarovski Kristallen.

Am Ende der Besichtigung zeigten Glasbläser ihr handwerkliches Können. Man konnte hautnah die Entstehung eines Motivs miterleben. Nach einer größeren Pause ging die Fahrt über Bodenmais zurück zum Hotel.

Am Montag ging die Fahrt nach Passau. Dort angekommen erwarteten die Teilnehmer am Donauufer die Reiseführerin zur Stadtrundfahrt. Die Fahrt führte über die
Donaubrücke und den Georgsberg hinauf. Oben angekommen erfuhren die Teilnehmer wissenswertes über die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Passau nennt man wegen der Lage an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz die Drei-Flüsse-Stadt. Hier fließt der Inn in die Donau. Sie ist eine faszinierende Barockstadt in der sich Kunst, Kultur, Geschichte und Schönheit vereinen. Die Altstadt ist mit ihren verwinkelten Gassen außergewöhnlich. Das Leben in Passau wird vom Wasser geprägt. Auf Rundfahrt-, Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen erleben Besucher den besonderen Zauber der Stadt. Passau hat ca. 50.000 Einwohner, hinzu kommen noch 10.000 Studenten.

An die Führung reihte sich eine zweistündige Rundfahrt mit dem Kristallschiff. Dieses Schiff ist exklusiv mit Swarovski Kristallen ausgestattet, überall glitzerte und spiegelte es. Der Eingangsbereich überspannt ein prächtiger Sternenhimmel aus edlen Kristallen und die Hafentreppe ist mit Glasstufen und Kristallfüllung ausgestaltet. Nach den Rundfahrten ging es zurück zum Hotel. Und das Abendprogramm brachte zwei Musiker, die schöne und stimmungsvolle Musik machten.

Am Dienstag, einen Tag vor der Abreise, ging es mit einem Reiseführer zur Böhmerwald-Rundfahrt nach Tschechien zur Altstadt Krumau (Cesky Krumlov).
Krumau ist eine mittelalterliche Stadt mit historischen Bauten und kleinen Gässchen entlang der Moldau. Sie ist einen Besuch wert, wunderschön und auch Weltkulturerbe der Unesco. Die Moldau windet sich in einer Schleife um den Altstadtkern. Das historische Zentrum besteht aus vielen Gässchen und von Häusern aus der Zeit der Gotik, Renaissance und Barock. In den Gässchen gibt es viele kleinere Geschäfte und Kneipen.

Hoch über der Stadt stehen auf einem langgestreckten Felsvorsprung das staatliche Schloss und die Burg. Sie gehören zu den bedeutendsten Baudenkmälern Mitteleuropas. Während der Rückfahrt machte der Reiseführer auf einige Besonderheiten aufmerksam.

Wieder zurück im Hotel stand für die Ferienmacher nach dem Abendessen schon wieder das Koffer packen an, da am nächsten Morgen die Heimreise bevorstand.

Nach dem Frühstück machte sich die Gruppe auf den Heimweg über München. Bei Dasing fuhr der Bus von der Autobahn nach Laimening zur Mittagspause. Danach wieder zurück auf die Autobahn nach Stuttgart, Karlsruhe, Offenburg weiter nach Ortenberg zu einem kleinen Abschluss und anschließend zurück nach Oberharmersbach.

»An den Busfahrer Walter ein herzliches Dankeschön. Er hat schöne Fahrten gemacht und alle wieder gut nach Hause zurückgebracht.«

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