Turmspitze der »Maria-Hilf«-Kapelle muss dringend renoviert werden

Den 33 Meter hohen Turm der »Maria-Hilf-Kapelle« in Zuwald ziert seit dem Aufsetzen eines spitz zulaufenden Turmhelms in den 1960-er- Jahren eine vier Meter hohe Turmkugel, auch Turmknauf genannt, mit aufgesetztem Kreuz. Schon vor längerer Zeit zeigte der kupferne Turmabschluss eine verdächtige Schieflage, in jüngster Zeit beobachtete man gar eine  bedrohliche Neigung.
Das mögliche Ausmaß der Gefahr zeigte, als die Firma Klaus Lehmann mit einem Hubsteiger und einem mobilen Kran der Firma Rombach der Sache auf den Grund ging. Es genügte ein kleiner Ruck, um die Turmkugel anzuheben. Nur noch ein kümmerlicher morscher Rest der ehemals stattlichen Helmstange hielt die Kugel mit Kreuz an ihrem angestammten Platz; eine heftige Böe hätte unter Umständen schlimme Folge haben können. Ein kurzer Schnitt mit der Kettensäge genügte, dann schwenkte der Kran mit rund 80 Kilogramm Kupfer und setzte seine Last behutsam ab. Jetzt steht eine größere Reparatur an. Zuerst gilt es nach schrittweiser Ablösung der oberen Kupferabdeckung zu prüfen, wie tief, vermutlich durch eingedrungenes Wasser, das Holz der Turmspitze auch bereits in Mitleidenschaft gezogen ist. Und man wird nicht umhin kommen, den Turm einzurüsten, um die Reparatur im kommenden Frühjahr anzugehen. Unser Bild zeigen die Demontage und die morsche Turmstange.

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