Ein Zuschlag der Bundesnetzagentur rückt Nordrach ins Rampenlicht: Die Sägewerk Echtle GmbH soll eine Rolle in der künftigen Biogasstrategie spielen.
Die Sägewerk Echtle GmbH aus Nordrach hat in der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur einen Zuschlag im Bereich Biogas erhalten hat. Das Unternehmen soll damit beim Ausbau einer modernen und flexiblen Energieerzeugung unterstützt werden. Darauf weist der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Marwein in einer Pressemitteilung hin.
Marwein hebt in seiner Mitteilung hervor, die Entscheidung zeige die Bedeutung des Projekts für Nordrach und die Region. Aus seiner Sicht könne das Sägewerk mit seiner Biogastechnik einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig regionale Wertschöpfung sichern. Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke müssten sich nicht ausschließen, heißt es weiter.
Nach Angaben der Pressemitteilung setzt die Bundesnetzagentur mit den aktuellen Zuschlägen erstmals die Regeln des neuen Biomassepakets aus der EEG-Novelle 2025 um. Gefördert werden demnach nur Anlagen, die besonders flexibel auf Strompreissignale reagieren und damit Wind- und Solarenergie im Netz ergänzen können. Zudem sei das Fördervolumen gegenüber früheren Runden deutlich erhöht worden.
Marwein beschreibt Biogas in diesem Zusammenhang als eine Energiequelle, die Speicherfähigkeit, Netzstabilität und regionale Wertschöpfung vereine. Moderne Biogasanlagen könnten dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilem Gas zu senken und Einnahmen im ländlichen Raum zu sichern.




