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Nordrach | 6.07.2022

Bilderbuch-Wanderung im Hochschwarzwald

Durch Täler, auf Bergen und an Seen — Alpenverein Nordrach war zwei Tage unterwegs

Foto:
Wandern, rasten, die Gemeinschaft pflegen. Das taten die Naturfreunde, die mit dem Alpenverein Nordrach zwei Tage lang im Hochschwarzwald unterwegs waren. Foto: Verein
von Dagmar Vollmer

Der Schluchsee, das Herzogenhorn und das Bilderbuchdorf Menzenschwand waren Ziele einer Schwarzwaldtour der Nordracher Alpenvereins-Ortsgruppe. An zwei Tagen wurde eine Wanderstrecke von 36 Kilometern zurückgelegt und rund 1.300 Höhenmeter bewältigt.

Foto: Verein
Ein kühles Abschlussgetränk hatten sich alle nach 36 Kilometern und 1.300 Höhenmetern redlich verdient.

Am ersten Tage erreichten die neun Teilnehmer nach einer zweistündigen Zugfahrt ihren Ausgangspunkt zur Tour im Hochschwarzwald. Der höchstgelegene Bahnhof Deutschlands »Feldberg/Bärental« (967 m) liegt am östlichen Teil des Westweges. Bei strahlend blauem Himmel schulterte man die Rucksäcke und wanderte auf ansteigenden Wegen zum Teil über einen Hochmoorsteg zum Zweiseenblick (1.292 m). Unterwegs wurde auch schon der Seebuck mit seinem Bismarckdenkmal gesichtet. Die grandiose Aussicht auf den Titisee und den Schluchsee zugleich lud zu einer ersten Vesperpause ein.

Markantes Gipfelkreuz

Weiter abwärts auf dem Westweg erreichte man das Caritashaus und den Feldbergpass (1.233 m), wo es dann in Richtung Süden zum höchsten Ziel der Tagesetappe ging. Das Herzogenhorn (1.415 m), zweithöchster Gipfel im Schwarzwald, mit seinem markanten Gipfelkreuz bot den Wanderern eine herrliche Rundumsicht auf die Schwarzwaldberge. Die Gemeinde Bernau ganz nah und die Silhouette der Alpen in der Ferne. Im Windschatten des Berges wurde eine Mittagspause eingelegt.

Eine aufkommende graue Wolkenwand kündigte einen Regenschauer an.

So machte man sich auf den Weg zur naheliegenden Krunkelbachhütte (1270 m). Gegen eine Kaffeepause hatte niemand etwas einzuwenden. Bestaunt wurden unterwegs immer wieder die Bergwiesen mit ihrer prächtigen Vielfalt von Pflanzen wie Wollgras, Taubenkropf-Leimkraut und Knabenkraut.

Leichter Regen begleitete die Wandergruppe weiter zum Spießhorn (1330 m), dem Hausberg von Menzenschwand (885m). In der Ferne konnte bereits die Jugendherberge im Vordertal ausgemacht werden. Die 445 abwärts Höhenmeter verliefen dann hauptsächlich im Wald. Das 360 Jahre alte urige Schwarzwaldhaus im Bilderbuchdorf Menzenschwand beherbergte die Wandergruppe auf das Beste.

Viel Sonne im Gepäck

Nach einem guten Frühstück und mit viel Sonne im Gepäck verabschiedete man sich aus dem Menzenschwander Tal und marschierte stetig bergauf, am Steppberg (1.130 m) entlang zur Tierlachenhütte (1.066 m), die den eifrigen Weitwanderern einen fantastischen Blick auf den Dom von St. Blasien und glücklicherweise auch auf die Alpen bescherte.

An der Eselshütte konnte sich jeder noch Wasser vom »Brunnen für Esel« abfüllen. Mit wunderschönen Aussichtsstellen warteten die weitläufigen »Muchenländer Wälder« in völliger Waldesruhe. Dort fühlt sich das Rotwild sehr wohl. Viele Spuren auf den sandigen Wegen deuteten auf seine Anwesenheit hin.

Dem Mittelweg folgend ging es weiter auf der Sommerseite von Blasiwald einer großen Streusiedlung und die motivierten Wanderfreunde kamen dem letzten Etappenziel, dem Schluchsee, immer näher. Die mächtige Staumauer ist allzeit ein Anziehungspunkt der Touristen. So promenierte die Gruppe mit Blick auf den herrlichen Schluchsee umso leichter zum Bahnhof Seebrugg (932 m).

Mit einer erfrischenden Abkühlung im See sowie einem kulinarischen genussvollen Abschluss im Seehotel »Hubertus« ließen alle die Wandertour ausklingen und dankten Tourenführerin Dagmar Vollmer herzlich für diese schönen zwei Tage. Glücklich, zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken vom Hochschwarzwald trat man die Heimreise an.

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Alpenverein Ortsgruppe Nordrach

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