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Nordrach | 7.07.2021

Verordnungen und Naturschutz drangsalieren die Land- und Forstwirtschaft im Schwarzwald

Nordracher Land- und Forstwirte trafen sich zum Gespräch mit den beiden Grünen-Landtagsabgeordneten Martina Braun und Thomas Marwein – Pragmatische Lösungen und gegenseitiges Vertrauen sind gefordert

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Politik trifft Landwirtschaft: Beim Vor-Ort-Gespräch am Freitag trafen sich (von links) Bernd Repple, Martin Furtwengler, Stefan Vollmer, Harald Bröker, Wolfgang Schwarz und Maria Schwarz mit den beiden Grünen-Landtagsabgeordneten Thomas Marwein und Martina Braun. Foto: Hanspeter Schwendemann
von Hanspeter Schwendemann

Natur- und Klimaschutz, Landschaftspflege und der Fortbestand der kleinstrukturierten Landwirtschaft im Schwarzwald können nur dann funktionieren, wenn die Interessen und Erfordernisse aller Beteiligten im offenen Dialog – und vor allem nah an der Lebenswirklichkeit – miteinander abgewogen werden. Um ihre Sorgen und Nöte politisch Verantwortlichen mitzuteilen hatten einige Nordracher Landwirte zum Vor-Ort-Termin eingeladen. Die beiden Grünen-Landtagsabgeordneten Martina Braun und Thomas Marwein kamen am Freitag nach Nordrach, um mit den Landwirten ins Gespräch zu kommen.

»So kann es nicht weitergehen«, stellte Landwirt Bernd Repple bei seiner Begrüßung fest und hatte gleich einen ganzen Katalog von Problemthemen vorbereitet: FFH-Flächen, Streuobstwiesen, Wolf, Offenhaltung der Landschaft, Ausweisung von Biotopen… Als Gesprächspartner konnte er den Grünen-Landtags­abgeordneten Thomas Marwein aus Offenburg und die Landtagsabgeordnete Martina Braun aus Furtwangen
begrüßen.

In einer kurzen Runde stellten sich die Teilnehmer vor. Bernd Repple ist Vollerwerbslandwirt und bewirtschaftet 53 Hektar Wiesen- und 17 Hektar Waldfläche. Sein Biolandbetrieb hält 43 Mutterkühe. Maria und Wolfgang Schwarz haben 30 Hektar Wald und acht Hektar Wiesen. Die Zahl der Mutterkühe haben sie wegen Futtermangel auf jetzt vier Stück hal­biert. »Gewisse Sachen funktionieren nicht mehr«, sagt Maria Schwarz.

Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.

 

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