Keschde-Tour begeistert Teilnehmer

Wandern und den Herbst in vollen Zügen genießen

Unter der Führung von Ingeborg Bruder begann die »Keschde-Tour« in der Kirche, wo unterschiedliche Baumfrüchte in der Herbst­dekoration zu finden waren. Die botanischen Unterschiede und die familiäre Zusammengehörigkeit wurden erklärt. Wer wollte durfte eine rohe Esskastanie schälen und kosten.

Der nächste kurze Halt war bereits beim Hans-Georg Kluckert-Platz. Gewandert wurde über den Schanzbach Richtung Grafenberg und Hutmacherdobel. Viele Kastanienbäume mit ganz unterschiedlich großen und kleinen Früchten waren unterwegs zu finden. Ausblicke aufs Nordrachtal wurden zwischendurch genossen. Im Hutmacherdobel wartete der steilste Anstieg, der rastlos und bei strahlendem Sonnenschein erklommen wurde. Oben angekommen gab es eine kleine Esskastanienverkostung. Es gab dreierlei: Gekocht, gebacken und gebraten waren die Versucherle. Nach Absprache mit den Wanderteilnehmern ging es auf fast ebenem Weg Richtung Flacken. Auch auf diesem Weg waren immer wieder große und kleine Kastanienbäume zu sehen. Über einen Wiesenweg wurde das kulinarische Etappenziel erreicht. In der warmen Stube mit dem jeweiligen »Corona-Abstand« gab es eine feine Kastaniensuppe, Kastanien-Quittenkompott, einen Kastanienkuchen mit Vanillesahne nach altem Badischen Rezept und eine köstliche Kastanienpra­line. Frisch gestärkt lief man übers Wieberwegle und im Zickzack zurück zum Ausgangspunkt im Dorf, immer wieder unterbrochen von Kastaniensammelaktionen.

Spontan wollten sich die meisten Teilnehmer fürs nächste Jahr wieder verabreden, denn sie waren begeis­tert und dankbar für diese kulinarisch schöne Tour.

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