Vorbereitungen für den Palmsonntag in Biberach. Kinder gestalten gemeinsam mit ihren Eltern etwa 70 kleine Palmen.
Der Palmsonntag wird in Biberach auch in diesem Jahr wieder auf lebendige und gemeinschaftliche Weise gefeiert.
Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die Ehrenamtlichen Erika Rieger, Rita Finkenzeller und Martina Ringwald, die jedes Jahr in der Arche Noah das Palmbinden für Eltern mit Kindergartenkindern sowie für Grundschulkinder anbieten. Mit viel Einsatz und Freude helfen sie dabei, einen schönen christlichen Brauch lebendig zu halten und an die nächste Generation weiterzugeben.
Von Montag bis Freitag ist jeweils von 14 bis 17 Uhr reges Treiben in der Arche Noah. Dort gestalten die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern mit buntem Krepppapier ihre Palmen. So entstehen jedes Jahr etwa 70 kleine Palmen. Auch die Erstkommunionkinder werden in diese Tradition eingebunden: In Prinzbach gestaltet Silvia Buchholz mit ihnen die Kreuze für Palmsonntag. Auf diese Weise zeigt sich eine schöne Zusammenarbeit, die dazu beiträgt, kirchliches Brauchtum und christliche Werte lebendig zu halten. Die große Palme vor der Kirche wird von Rita Finkenzeller gebunden.
Palmenkinder ziehen zum Ostermarkt
Am Palmsonntag werden etwa 70 kleine Palmen, über 20 Kreuze und die große Palme gesegnet. Anschließend ziehen die sogenannten Palmenkinder – vor allem Kindergarten- und Kommunionkinder – mit ihren geschmückten Palmen durch den Ort. Musikalisch begleitet von den Biberacher Blasorchestern erhält der Umzug einen feierlichen und würdigen Rahmen. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem und macht den christlichen Hintergrund des Palmsonntags auf besondere Weise sichtbar.
In diesem Jahr führt der Umzug zum Rathaus und mündet dort in den Biberacher Ostermarkt, der vom Blasorchester Biberach eröffnet wird. So verbinden sich Glaube, Tradition, Ehrenamt und Gemeinschaft zu einem besonderen Festtag.





