Gemeinderat bringt das Projekt auf den Weg. Kleine Variante reduziert den Eigenanteil deutlich, zudem stehen Fördermittel in Aussicht.
Nach dem Grundsatzbeschluss im Februar zur abgespeckten Variante der Eisenbahnunterführung „Brucher Dol“ hat der Gemeinderat nun den nächsten wichtigen Schritt gemacht: In seiner jüngsten Sitzung wurde die konkrete Planung einstimmig verabschiedet, ebenso wie die Kreuzungsvereinbarung mit der DB InfraGO AG.
Kompromisslösung bringt Kostenvorteile
Die jetzt beschlossene Ausführung sieht eine lichte Weite von 6,30 Metern vor – bestehend aus einer einspurigen Fahrbahn (3,60 Meter), Schrammbord (0,3 Meter) und einem 2,50 Meter breiten Gehweg. Die lichte Höhe bleibt bei 3,60 Metern. Auf eine aufwendige Tieferlegung der Straße wird verzichtet. Dadurch kann unter anderem auf eine kostenintensive Grundwasserwanne verzichtet werden (wir berichteten).
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 4,38 Millionen Euro. Nach Abzug eines Vorteilsausgleichs durch die Bahn und unter Berücksichtigung der Förderkulisse ergibt sich für die Gemeinde aktuell ein Eigenanteil von rund 734.000 Euro. Hinzu kommen etwa 350.000 Euro für bereits entstandene, nun nicht mehr verwertbare Planungskosten.
In Förderprogramm aufgenommen
Positiv aufgenommen wurde im Gremium die Nachricht, dass die Maßnahme in das Landesförderprogramm aufgenommen wurde. Damit sind Zuschüsse von bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten in greifbare Nähe gerückt. Die endgültige Förderhöhe steht jedoch erst mit dem Bewilligungsbescheid fest.
Bürgermeister Jonas Breig sprach von einer „tragfähigen Lösung“ und dankte der DB InfraGO AG für die konstruktive Zusammenarbeit. Zugleich betonte er die Bedeutung der Förderzusage für die Finanzierung des Projekts.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.




