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Biberach | 5.12.2025

So viel Erfahrung steckt in 29 Hydro-Jubilaren

Foto:
Im Foyer der Hydro Systems in Biberach, intern auch Check-In genannt, stellten sich 29 Jubilare mit ihren Vorgesetzten zum Gruppenfoto. Die Mitarbeiter bringen zusammen zwischen 10 und 45 Dienstjahre mit und wurden anschließend im Partyhaus Damm in Zell geehrt. Foto: Susanne Vollrath
von Susanne Vollrath

Von 10 bis 45 Jahren: Bei der Jubilarfeier der Hydro Systems zeigt sich, wie persönliche Wege ein Unternehmen prägen und zum Wachstum auf mehr als 190 Millionen Euro Umsatz beitragen.

Auf der Wiese vor dem „Firmenflieger“ in Biberach liegt die Erde offen. Maschinen haben sie umgepflügt, weil Hydro Systems wächst und Platz für mehr Parkplätze braucht. Deshalb sammeln sich in diesem Jahr die langjährigen Mitarbeiter für das obligatorische Ehrungsfoto im Foyer. Der Moment wirkt einfach. Doch er öffnet den Blick auf das, was dieser Abend zeigen wird: Beständige Menschen tragen das Unternehmen und verhelfen ihm zum Erfolg.
Als das Bild in Biberach nach wenigen Minuten im Kasten ist, stehen im Partyhaus Damm in Zell schon die Sektgläser bereit. Nach einem Empfang steht dort die Ehrung der Jubilare auf dem Programm. Der Betriebsratsvorsitzende Rainer Lehmann spricht von Treue und davon, wie wichtig es ist, dass Wissen weitergegeben wird, damit das Team wachsen und das Unternehmen am Markt bestehen kann. Es ist ein herzlicher Dank für etwas, das bei diesen Mitarbeitern über Jahrzehnte selbstverständlich geworden ist.

Die langen Wege

Bernd Welte steht zum Beispiel für diese Kontinuität. 45 Jahre bei Hydro. Seine Personalakte, sagt sein Laudator Daniel Geiger, wäre dünn geblieben, wäre sie noch analog: „Keine Geschichten, keine Skandale, fachlich und menschlich sein Gewinn für die Hydro“. Ausbildung, Bereichsleiter, Ausbilder. Einer, der einspringt, wenn es nötig ist, und dabei seinen trockenen Humor behält. Und einer, der seine Hobby-Flüge mit dem Tragschrauber liebt.

Erwin Vogt kennt jeden manuellen Trick für die Maschinen. Seine Leidenschaft: Aus Metall Präzision machen. So beschreibt Laudator Michael Wolzenburg den Jubilar, der ebenfalls für 45 Jahre geehrt wird: „Deine ruhige Art und Zuverlässigkeit sind Weltklasse.“ Die Kollegen würden ihn „Feuerlöscher“ nennen.
So unterschiedlich diese Wege sind, sie zeigen alle, wie stark persönliche Erfahrung das Unternehmen trägt.

Rollen, die man nicht ausschreiben kann

Und dann sind da die, die mehr können, als ihre Stellenbeschreibungen verraten. Thomas Breigs Personalakte ist sehr dünn. Es gibt nur ein einziges Blatt. Florian Lehmann ist Industrieelektroniker – und Feuerwehrkommandant. Wenn der Alarm geht, endet seine Büroarbeit abrupt. Werner Räpple fährt jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und ist Ersthelfer. Als „geborener Konstrukteur“ denkt er von der Idee bis zum Handbuch alles aus einem Guss. „Du hast viele Servicetechniker nachhaltig glücklich gemacht“, bedankt sich Ingo Harter. Norbert Schwendemann, die „Wikipedia des Service“, legt Mails so ab, dass sie auch Jahre später noch die Antworten auf Fragen leichter machen. Der ruhige Blick hilft anderen, sich zu sammeln. Und: Norbert Schwendemann ist der Frauenbeauftragte des Unternehmens. Auch andere Wege zeigen, wie viel Verantwortung in diesen Rollen steckt. Markus Brucher hat den Erstflug der A319 miterlebt und fünf Amtszeiten als Betriebsrat gewirkt. Dass der Japan-Liebhaber Dinge kritisch hinterfragt, passiere zum Wohle der Firma und der Mitarbeiter, macht Michael Biegert deutlich. Mit seinem Team bearbeite er 5.000 Support-Tickets im Monat.

Führung aus der eigenen Reihe

Michael Biegert erlebt den Abend als Jubilar und Geschäftsführer. Seine Laufbahn beginnt 2000, führt über den Service in die Geschäftsleitung und durch die Corona-Zeit. Kollegen beschreiben ihn als aufmerksam und klar, besonders dann, wenn Druck entsteht. Zum Ausgleich spielt er Schlagzeug. Die Hochzeit im Flugzeug – Ehrensache.

Unterschiedliche Wege, gemeinsames Ziel

Viele andere Jubilare füllen das Bild: Birgit, die sprachbegabte Sachbearbeiterin im Vertrieb. Catrin Ciampini, die Prozesse ordnet. Thomas Sucharski, das wandelnde Lexikon für alle Geräte mit Kabel dran. Matthias Rapp, der vom Zerspaner zum Referenten im Einkauf mit globalem Spielfeld wurde. Christine Trautwein, die das Ersatzteilmanagement beschleunigt hat. Daniel Braun, der sich nach seiner Lehre als Industriemechaniker zum Maschinenbau-Ingenieur weitergebildet hat. Steffen Scheibe, der zentrale Mann bei Hydro, wenn es um Strom geht. Susanne Vespermann hat ihren Job als Reiseleitung hinter sich gelassen und kümmert sich nach einer Station bei VW Mexiko heute um die Debitorenbuchhaltung.

Die jüngeren Linien

Auf sie folgen die Jubilare mit 15 und 10 Jahren im Unternehmen. Ihr Weg ist kürzer, aber ebenfalls prägend. Andreas Armbruster hat sich vom Ferienjobber zum Teamleiter in der Qualitätssicherung entwickelt. Sabrina Asante ist die zentrale Stütze, um die IT-Systemlandschaft weiterzuentwickeln. Roland Eckenfels reist in Sachen Kundenschulung ständig um die Welt. Simon Lindenlaub wächst in seine Aufgabe als Abteilungsleiter der Dokumentation hinein. Alexandra Barbero hat letztes Jahr ihre Prüfung als Ausbilderin bestanden. Timo Dill gilt „eher so als Typ Visionär“. Er hat in Seattle das Kompetenzcenter aufgebaut. Lukas Springmann schreibt gerade an seiner Masterarbeit im Wirtschaftsingenieurwesen und fühlt sich im Airbus-Tooling-Bereich zu Hause. Werner Hagenmüller bringt als Einkäufer mit technischem Hintergrund und viel Verhandlungsgeschick jedes Jahr rund 2.400 Bestellungen auf den Weg. Alexandra Kempf hat nach ihrer Ausbildung in der Hauswirtschaft konsequent in die Technik gewechselt und sich zur Technischen Produktdesignerin weitergebildet. Niklas Schwab hat sein Duales Studium abgeschlossen und arbeitet heute als Projektingenieur. Danny Späth gilt im Einkauf als belastbar und arbeitet mit einem klaren, sachlichen Blick auf die Fakten.

Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.

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Schlagworte:
Hydro Systems Biberach, Jubiläum

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