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Biberach | 27.01.2020

Gertrud Mäntele ist friedlich und dankbar für immer eingeschlafen

Familie und Dorfleben waren zeitlebens ihre Kraftquelle

Foto:
Biberach (sp). Nach kurzem Krankenhausaufenthalt verstarb Gertrud Mäntele am 24. Januar kurz vor ihrem 87. Geburtstag. Sie ist friedlich und dankbar eingeschlafen. Gertrud Mäntele war das jüngste Kind von Anna und Konstantin Spänle. Sie wuchs mit acht Geschwistern im Ketterer-Haus auf. Im Ok­tober 1958 heiratete sie Fridolin Mäntele. Aus der Ehe gingen Sohn Franz und Tochter Germana hervor. Gertrud Mänteles Lebensinhalt war die Familie, das Haus und der Garten. In ihrem Garten gedieh es immer prächtig, egal, ob Essbares oder Blumen. Stets hatte sie Pflanzen zum Hegen und Pflegen um sich herum. Auch auf eine gute Nachbarschaft legte sie viel Wert. Sie pflegte zahlreiche soziale Kontakte und nahm aktiv am Ortsgeschehen teil. Sie hat immer gerne gelacht und gesungen, unter anderem im Kirchenchor und bei den Erzbachlerchen. Die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten ihres Ehemannes unterstütze sie stets mit. Ihre berufliche Heimat hatte sie bei der Firma Hund gefunden, für die sie 40 Jahre tätig war. Nach und nach wuchs die Familie. Sechs Enkelkinder erblickten das Licht der Welt und wurden selbstverständlich in den Tagesablauf integriert. Nie gab es ein Nein. Ihre eigenen Bedürfnisse hat Gertrud Mäntele immer in den Hintergrund gestellt. Die Enkelkinder lagen ihr sehr am Herzen. Sonntags wurden sie gerne zu Wanderungen in die Natur mitgenommen, und die Kinder versorgte sie nur allzu gerne mit selbstgenähten Kleidungsstücken, von der Jogginghose bis zum Kommunionkleid und Fasnachtskostüm. Bis zuletzt flickte sie noch die Löcher in den Hosen der Urenkel. Die Nähmaschine war immer einsatzbereit. Von Enkeln, Schwiegerenkeln und Urenkeln erhielt sie regelmäßigen Besuch. Dafür war sie sehr dankbar. Das »Omele-Café« war immer geöffnet. Als größten Reichtum empfand sie die acht Urenkel. Eine Geschichte hat sie immer wieder gerne erzählt: Im letzten Jahr war sie bei einem Krankenhausaufenthalt mit einem Arzt und zwei ihrer Urenkel im Aufzug. Stolz berichtete sie auf die Nachfrage des Arztes, ob das »ihre« seien, dass sie davon acht Stück habe. Der Arzt antwortete: Dann sind sie reich. Einigkeit in der Familie war ihr ein großes Anliegen. Feiertage und Geburtstage, Diamantene Hochzeit wurden in großer Runde gefeiert. Im Glauben tief verwurzelt, war für sie der Sonntagsgottesdienst bis zum Schluss eine Selbstverständlichkeit. An den Aktivitäten der Kirchengemeinde nahm sie gerne teil. In jungen Jahren war sie im Pfarrgemeinderat aktiv. Bis kurz vor ihrem Tod versorgte sie ihren Haushalt selbstständig. Nach achttägigem Krankenhausaufenthalt verstarb sie am 24. Januar kurz vor ihrem 87. Geburtstag. Sie hatte dankbar und zufrieden mit dem Leben abgeschlossen. Foto: privat
von Schwarzwälder Post

Nach kurzem Krankenhausaufenthalt verstarb Gertrud Mäntele am 24. Januar kurz vor ihrem 87. Geburtstag. Sie ist friedlich und dankbar eingeschlafen.

Gertrud Mäntele war das jüngste Kind von Anna und Konstantin Spänle. Sie wuchs mit acht Geschwistern im Ketterer-Haus auf. Im Ok­tober 1958 heiratete sie Fridolin Mäntele. Aus der Ehe gingen Sohn Franz und Tochter Germana hervor. Gertrud Mänteles Lebensinhalt war die Familie, das Haus und der Garten. In ihrem Garten gedieh es immer prächtig, egal, ob Essbares oder Blumen. Stets hatte sie Pflanzen zum Hegen und Pflegen um sich herum. Auch auf eine gute Nachbarschaft legte sie viel Wert. Sie pflegte zahlreiche soziale Kontakte und nahm aktiv am Ortsgeschehen teil. Sie hat immer gerne gelacht und gesungen, unter anderem im Kirchenchor und bei den Erzbachlerchen. Die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten ihres Ehemannes unterstütze sie stets mit.

Ihre berufliche Heimat hatte sie bei der Firma Hund gefunden, für die sie 40 Jahre tätig war. Nach und nach wuchs die Familie. Sechs Enkelkinder erblickten das Licht der Welt und wurden selbstverständlich in den Tagesablauf integriert. Nie gab es ein Nein. Ihre eigenen Bedürfnisse hat Gertrud Mäntele immer in den Hintergrund gestellt. Die Enkelkinder lagen ihr sehr am Herzen.

Sonntags wurden sie gerne zu Wanderungen in die Natur mitgenommen, und die Kinder versorgte sie nur allzu gerne mit selbstgenähten Kleidungsstücken, von der Jogginghose bis zum Kommunionkleid und Fasnachtskostüm. Bis zuletzt flickte
sie noch die Löcher in den Hosen der Urenkel. Die Nähmaschine war immer einsatzbereit.

Von Enkeln, Schwiegerenkeln und Urenkeln erhielt sie regelmäßigen Besuch. Dafür war sie sehr dankbar. Das »Omele-Café« war immer geöffnet. Als größten Reichtum empfand sie die acht Urenkel. Eine Geschichte hat sie immer wieder gerne erzählt: Im letzten Jahr war sie bei einem Krankenhausaufenthalt mit einem Arzt und zwei ihrer Urenkel im Aufzug. Stolz berichtete sie auf die Nachfrage des Arztes, ob das »ihre« seien, dass sie davon acht Stück habe. Der Arzt antwortete: Dann sind sie reich.

Einigkeit in der Familie war ihr ein großes Anliegen. Feiertage und Geburtstage, Diamantene Hochzeit wurden in großer Runde gefeiert. Im Glauben tief verwurzelt, war für sie der Sonntagsgottesdienst bis zum Schluss eine Selbstverständlichkeit. An den Aktivitäten der Kirchengemeinde nahm sie gerne teil. In jungen Jahren war sie im Pfarrgemeinderat aktiv. Bis kurz vor ihrem Tod versorgte sie ihren Haushalt selbstständig. Nach achttägigem Krankenhausaufenthalt verstarb sie am 24. Januar kurz vor ihrem 87. Geburtstag. Sie hatte dankbar und zufrieden mit dem Leben abgeschlossen.

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