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Biberach-Prinzbach | 21.11.2018

5-Sterne-Hotel für die Insekten in Prinzbach

Helmut Büdel hat fachkundig ein weiteres Insektenhotel gebaut – Die Landfrauen haben das Projekt unterstützt

Foto:
Mit einer Feierstunde wurde das Insektenhotel bei der Stadtmauer in Prinzbach seiner Bestimmung übergeben. Über das gelungene Werk freuen sich (von links): Ortsvorsteher Klaus Beck, Sandra Streif, Bürgermeisterin Daniela Paletta, »Bauherr« Alfons Büdel, Hilde Haas, Irmgard Büdel und Landfrauen-Vorsitzende Rita Vitt. Foto: Hanspeter Schwendemann
von Hanspeter Schwendemann

Der Biberacher Ortsteil Prinzbach ist bekannt für seine gepflegten und gastfreundlichen Hotels. Dank Naturfreund Alfons Büdel haben dort nun auch die Insekten ihre eigene 5-Sterne-Unterkunft. Mit einer Feierstunde wurde das Insektenhotel offiziell seiner Bestimmung übergeben.

»So viel ehrenamtliches Engagement ist toll«, bedankte sich Bürgermeisterin Daniela Paletta allen voran bei Erbauer Alfons Büdel. Nachdem im Jahr 2016 am Rebberg im Rahmen des Kinderferienprogramms bereits ein Insektenhotel aufgestellt werden konnte, steht das zweite Häuschen nun beim Landfrauengarten bei der Stadtmauer in Prinzbach. Mit dem blühenden Kreisverkehr am südlichen Ortseingang leiste die Gemeinde einen weiteren Beitrag gegen das Insektensterben, betonte Bürgermeisterin Paletta. Sie dankte auch allen weiteren Helfern, vor allem den Prinzbacher Landfrauen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

Für Alfons Büdel war der Bau des zweiten Insektenhotels eine Winterarbeit. »Nach 60 Stunden habe ich aufgehört zu zählen«, macht er deutlich, wieviel Arbeit der Bau und die Innenausstattung der verschiedenen Zellen gemacht hat. In Tannenzapfen, fein aufgebohrten Ästen, Altholz, Schneckenhäuschen oder Lehmziegeln mit Schlupflöchern können sich Insekten oder Wildbienen nun einnisten. »Bekanntestes Insekt ist die Honigbiene«, berichtet Alfons Büdel und ließ wissen, dass alleine in Deutschland 550 Bienenarten nachgewiesen sind. Weltweit gebe es sogar 17.000 Arten. Die Wildbienen und viele weitere Insekten können sich nun in dem Insektenhotel einnisten.

Allen voran unterstützte der Landfrauenverein Prinzbach das Projekt. Rund 300 Euro haben die Landfrauen für den Kauf der notwenigen Baumaterialien zur Verfügung gestellt. Mit einer Flasche Honiglikör bedankte sich Vorsitzende Rita Vitt bei Alfons Büdel für seine fachkundige Arbeit. Auch Ortsvorsteher Klaus Beck freute sich, dass mit der Anlage der Umweltgedanke in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werde.

Als weiterer Unterstützer hat die Zimmerei Ringwald das Holz bearbeitet. Die Firma IBF hat ein wetterfestes Blechdach zur Verfügung gestellt. Letztlich waren es die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs, die den Baugrund vorbereitet und die Fundamente gegossen haben.

Insgesamt ist an der Prinzbacher Stadtmauer ein schönes Kleinod entstanden. Das Insektenhotel steht direkt neben dem Landfrauengarten und dem Garten der Familie Obergföll. Der ganze Bereich trägt vor allem die Handschrift von Rosa Obergföll, die hier das ganze Jahr über Hunderte Blumen zum Blühen bringt. Der Tisch für die Bienen und Insekten ist direkt neben dem Insektenhotel reich gedeckt – Prinzbacher Gastfreundschaft lässt grüßen! Nicht zuletzt laden eine Himmelsliege und ein Sitzbänkchen dazu ein, an diesem Platz die herrliche Natur des Prinzbachtals zu genießen und den summenden Insekten zu lauschen.

Bei einem Glas frisch gepresstem Apfelsaft der Familie Streif und einem Honiglikör der Familie Vitt wurde auf das gelungene Werk angestoßen. Rita Vitt servierte stilecht zu Feierstunde Brötchen, die mit Kräutern und Kapuzinerkresseblüten bunt und zugleich würzig belegt waren. Alle Beteiligten waren sich einig, dass hier gemeinsam etwas Schönes geschaffen wurde.

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