Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Ortenau sieht im neuen Vergabegesetz Fortschritte bei der Beschleunigung öffentlicher Aufträge.
Verfahren sollen einfacher und digitaler werden, um Investitionen schneller umzusetzen. Zugleich betont die MIT, dass die Fach- und Teillosvergabe erhalten bleibt. Damit hätten mittelständische Betriebe weiterhin Zugang zu öffentlichen Aufträgen.
Der MIT-Kreisvorsitzende Hannes Grafmüller erklärt, schnellere Verfahren seien notwendig, dürften aber nicht zulasten des Mittelstands gehen. Entscheidend sei, dass kleinere Unternehmen weiterhin realistische Chancen hätten.
Die MIT fordert, die neuen Spielräume im Vergaberecht zurückhaltend zu nutzen. Abweichungen von der bisherigen Praxis müssten begründet werden. Ziel sei es, Projekte zu beschleunigen, ohne Wettbewerb einzuschränken.




