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Zell-Unterentersbach | 12.02.2020

Selbstfürsorge heißt das Zauberwort

Vortragsabend mit Marlene Hügle gab Tipps, wie man den Akku wieder aufladen kann – Auszeiten sind wichtig

Foto:
Marlene Hügle ist Stressmanagerin, Gesundheitscoach, Burn­out-Coach und Resilienztrainerin. Die Landfrauen Entersbach hatten sie zu einem Vortragsabend eingeladen. Foto: Andrea Huber
von Andrea Huber

Die LandFrauen Entersbach hatten zu einem Vortragsabend mit Marlene Hügle eingeladen. Hierbei herrschte beste Stimmung bei den über 40 Teilnehmerinnen und dem einzigen Mann, der sich getraut hatte, teilzunehmen.

Zur guten Stimmung beigetragen hatte die Referentin Marlene Hügle. Sie hat bereits viele verschiedene Ausbildungen absolviert, unter anderem als Stressmanagerin, Gesundheitscoach, Burnout-Coach und Resilienztrainerin.

Zunächst stellte sie sich »kurz« vor. Dabei trug sie in der Hand einen Kanister, zu welchem die Anwesenden sagen sollten, was man dazu assoziiert. Jeder Mensch besitzt eine Art Energietank, der oft nur geleert, aber selten wieder richtig gefüllt wird. Sie brachte auf ihre charmante Art und mit eindringlichen Worten die Teilnehmer zum Nachdenken. »Sei gut zu dir, denn du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.« Es sei erwiesen, dass Stress auf Dauer krank machen kann. Frauen neigten dazu, Familie sowie soziales und berufliches Umfeld immer hundertprozentig unter einen Hut bringen zu wollen. »50 Prozent reichen nicht. Aber irgendwann sind die Batterien leer und man vergisst einfach, sie wieder aufzuladen.«

Nicht nur Blutdruck, sondern auch Herz- oder Schlafprobleme könnten auf Stress hinweisen. Magen- und Rückenschmerzen seien oft erste Warnzeichen. Unser Körper wolle uns sagen: Stopp, mach mal langsam. »Sind es nicht oft die Frauen, die das Umfeld wichtiger nehmen als sich selbst? Erhält eine Mutter oder die Ehefrau wirklich ein verdientes Lob?« Alles Worte zum Nachdenken.

Wenn man lächelt, kann man sich einfach nicht ärgern. Interessant war auch die Frage an die Teilnehmer, wer die fünf wichtigsten Personen in ihrem Leben sind. Nach einer kurzen Nachdenkphase hatte sie dann gefragt: »Sind Sie selbst auch dabei?«

Marlene Hügle demons­trierte auch einige einfache, aber effektive Übungen, mit denen man seinen eigenen Akku wieder laden kann. Sie sagte »Lächeln Sie eine Minute lang. Dann geht es Ihnen gleich wieder besser.« Jeden Morgen am Spiegel eine Siegerpose einnehmen und zu sich selbst sagen: »Guten Morgen Königin« oder »Guten Morgen Superman«. Das bringt jeden zum Lächeln oder Lachen. Jeder sollte sich während des Tages kleine Auszeiten nehmen. Das kann ein kleiner Spaziergang sein, einfach ein paar Vögel oder Tiere beobachten, ein Bad nehmen oder etwas Lesen. Auch soziale Kontakte sind wichtig.

So sollten sich die Anwesenden etwas vornehmen, es müsse aber in den nächsten 72 Stunden umgesetzt werden. Hügle erläuterte, dass nach dieser Zeit es nicht mehr umgesetzt werden wird und somit alles für die »Katz« sei. Ein wichtiger Satz von ihr lautet: »Der Mensch kann nur glücklich sein, wenn er Seelenruhe findet.« Jeder sollte so für sich selbst sorgen, wie er es für Andere tun würde. Am Abend den Tag noch einmal Revue passieren lassen, nachdenken, welches die Glücksmomente an diesem Tag waren. Wenn einem hierzu Dinge einfallen, dann kann man gut schlafen, so die Fachfrau. Im Schlaf verarbeitet das Gehirn die Dinge des Tages. Sind die letzten Gedanken positiv, so kann dies das Gedankenkarussell in der Nacht zum Stillstand bringen.

Die auf dem Platz liegende Karte von der Referentin mit der Aufschrift »Mehr Zeit für Dich« wird alle Teilnehmer auf schöne Weise an diesen Abend erinnern.

Petra Isenmann bedankte sich bei Marlene Hügle für den tollen Vortrag. Sie führte aus, dass alle bestimmt etwas davon mitnehmen und im Alltag umsetzen werden.

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