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Zell am Harmersbach | 12.11.2018

Versäumnisse der Vergangenheit nicht wiederholen

Bürgermeister Günter Pfundstein: »Das Wunschbild der Stadtgestaltung muss Realität werden«

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Vision von Zell 2030: Nach der Umsetzung von Teilen des Verkehrskonzeptes könnte die Zeller Innenstadt ein neues Gesicht erhalten und die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert werden. Foto: Grafik: Stadt Zell
von Hanspeter Schwendemann

Damit die Zeller Innenstadt vom Verkehr entlastet und wieder attraktiver wird, ist die Umsetzung eines Verkehrskonzepts notwendig. Damit dies gelingen kann, müssten viele Akteure mitwirken. Auch die Mobilität der Zukunft muss sich verändern, um zu besseren Lösungen zu kommen. In der Einwohnerversammlung am Freitag stellte Bürgermeister Pfundstein einen Entwurf zum Verkehrskonzept vor. Außerdem gab er bekannt, dass die Gemeinde mit dem Abriss des ehemaligen Gasthauses Hechten und des Nachbargebäudes konkrete Beschlüsse gefasst habe, um die Verkehrs­situation zu verbessern.

Vision von Zell 2030: Nach der Umsetzung von Teilen des Verkehrskonzeptes könnte die Zeller Innenstadt ein neues Gesicht erhalten und die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert werden.
Blick in die Kirchstraße der Zukunft: Großflächiges Pflaster mit teils gestuften Terrassen vor dem Eiscafé. Die Tische und Stühle stehen somit perfekt auf der einen Hälfte der verkehrsberuhigten Straße, die keine Bordsteine mehr hat sondern niveaugleich ausgebaut wurde. Im Hintergrund ist das neu sanierte Rathaus zu sehen.
Konkrete Maßnahme: Der Abriss dieser beiden Häuser in der Zeller Oberstadt wurde vom Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung am 22. Oktober beschlossen.

»Viele reden bei uns in Zell davon, dass vor Jahrzehnten Dinge versäumt wurden. Ich sage: Das sind nur Ausreden«, bezog Bürgermeister Günter Pfundstein deutlich Position und forderte: »Wir müssen jetzt nach vorne schauen und jetzt die richtigen Weichen stellen.« Das Wunschbild der Stadtgestaltung dürfe nicht nur Phantasie bleiben, sondern müsse Realität werden.

Bei der Verkehrsentlastung der Innenstadt werde es weder einen Tunnel noch eine große Umfahrung geben, stellte Bürgermeister Pfundstein klar. Das tägliche Verkehrsaufkommen resultiere überwiegend von Berufs­pendlern und von den Einwohnern selbst. Hinterfragt werden müsse das eigene Fahrverhalten. 30 Prozent
des innerstädtischen Verkehrs seien Suchverkehr. Schon kleine Verhaltensänderungen könnten den innerstädtischen Verkehr drastisch verringern.

Startschuss im Jahr 2016

»Die Einwohnerversammlung 2016 war aus meiner Sicht der Startschuss für das Verkehrskonzept«, stellte Bürgermeister Pfundstein fest. Als nächsten Schritt sieht er einen förmlichen Beschluss des Gemeinderats, damit mit dem Land auch über mögliche Fördermittel verhandelt werden könne. Erst danach könne man über die Straße X oder Brücke Y diskutieren. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es falsch über Details zu beraten, denn dann würden Gründe gesucht, um ein Verkehrskonzept von vorneherein in Frage zu stellen.

Was von einem Konzept tatsächlich umgesetzt werden könne, hänge von vielen Akteuren ab. Sobald es an irgendeiner Stelle konkret wird, werde mit den Anwohnern und Grundstückseigentümern gesprochen. Genau das habe man bei der Testphase in der Kirchstraße getan.

Beispiel Kirchstraße

Die Kirchstraße sei das beste Beispiel dafür, dass ein Verkehrskonzept gelingen könne, stellte Bürgermeister Pfundstein fest. Nach anfänglichen heftigen Diskussionen sei das Ergebnis nun für alle eine deutliche Verbesserung. Manche Sachen müsse man einfach nur tun oder zumindest einmal ausprobieren.

Bürgermeister Pfundstein informierte, dass der Gemeinderat in seiner letzten nicht­öffentlichen Sitzung am 22. Oktober beschlossen hat, dass das ehemalige Gasthaus Hechten und das Nachbarhaus in der Oberstadt Ende 2019 abgebrochen werden. Damit werde eine Engstelle beseitigt und der Zugang zum medizinischen Versorgungszentrum deutlich verbessert. Bürgermeister Pfundstein warb: »Wir sind also auf dem richtigen Weg. Unterstützen Sie diesen Weg, damit wir gemeinsam sicher am Ziel ankommen.«

 

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